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Jüdische Denkmäler
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Jüdische Denkmäler

 


Geheimnisvolle Friedhöfe mit einer Fülle von wertvollen Grabsteinen und Synagogen mit hebräischen Anschriften an den Wänden erinnern an vielen Orten in Mittelmähren an die Vergangenheit der ehemals zahlreichen jüdischen Gemeinden. Die jüdischen Denkmäler in Mittelmähren sind wohl die umfangreichsten auf dem ganzen mährischen Gebiet, und obgleich es in den meisten Städten keine jüdische Bevölkerung mehr gibt, gehört der Besuch jüdischer Gedenkstätte sicherlich zu den unvergeßlichen Erlebnissen.

Jüdische Denkmäler

Holešov | Oben |

In Holešov bestand über fünf Jahrhunderte eines der größten jüdischen Ghettos. Heute belegt seine Existenz die tadellos erhaltene Šach` Synagoge. In dieser einzigartigen Renaissancesynagoge im polnischen Stil Holešov mit sehr interessanten Interieurdekorationen befindet sich die Ausstellung „Juden in Mähren“. Bemerkenswert ist gleichfalls der jüdische Friedhof mit einer Zeremonienhalle, in der ein Verzeichnis der Holocaustopfer bewahrt wird. Der bekannteste Grabstein auf dem Friedhof ist die Tumbe des Rabbi Sabbatai ben Meir ha-Kohen, genannt Šach.

Tel.:
+420 573 395 344
http://www.holesov.cz


Hranice | Oben |

Die Synagoge in Hranice ist dank ihrer außergewöhnlichen Lage einzigartig. Aufgrund des Platzmangels wurde sie nicht nach Jerusalem ausgerichtet, sondern gegen Osten. Sie wurde im maurisch-byzantinischen Stil entworfen und entstand im Jahre 1864, Hranice während der Blütezeit der jüdischen Gemeinde in Hranice, an der Stelle des ehemaligen hölzernen Gebetshauses. Heutzutage dient sie als Ausstellungsraum für moderne Kunst und als Konzertsaal. An die Existenz der jüdischen Gemeinde erinnert gleichfalls der jüdische Friedhof. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1686.

tel:
+420 581 606 077, +420 581 601 160
http://www.mmghranice.cz


Kojetín | Oben |

Kojetín In Kojetin ist eine Synagoge erhalten geblieben, der wohl älteste Bau seiner Art in der Tschechischen Republik. Sie wurde bereits im 15. Jh. erbaut. In ihrer Nähe steht das Rabbinerhaus und bemerkenswert ist auch der jüdische Friedhof aus dem 16. Jh., auf welchem das letzte Begräbnis im Jahr 1942 stattgefunden hat. Mit der Geschichte der jüdischen Kultur setzt sich eine kleine Exposition auseinander, die das Informations- und Ausbildungszentrum auf dem Platz Masarykovo námìstí bereitstellt
Tel.: +420 581 762 046, +420 581 202 202
http://kojetin.strednihana.cz


Lipník nad Beèvou | Oben |

Lipník nad Beèvou In der Stadt befinden sich eine Synagoge und zwei jüdische Friedhöfe – der alte und der neue. Die Synagoge stammt aus dem 16. Jh. und es handelt sich um das älteste Gebetshaus in Mähren. Den alten jüdischen Friedhof benutzte man seit 1883. Sieben Rabbiner aus Lipník sind hier begraben. Auf dem neuen jüdischen Friedhof fand das letzte Begräbnis im Jahre 1942 statt. In den 80-er Jahren des 20. Jh. begann man mit seiner Liquidation, die aber in den 90-er Jahren gestoppt wurde. Seither wird der Friedhof allmählich umgebaut.
Tel.: +420 581 773 763
http://www.mesto-lipnik.cz


Pøerov | Oben |

Die jüdische Siedlung wird auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Die jüdischen Bewohner waren von Anfang in der sog. Jüdischen Gasse konzentriert, die schon seit 1447 registriert ist (der westliche Teil des heutigen „Žerotínova námìstí“). In der „Wilson Straße“, auf der westlichen Seite der jüdischen Gasse, befindet sich eine Synagoge, die 1860 an der Stelle der alten Synagoge aufgebaut worden war. Unweit von hier liegt auch der jüdische Friedhof.
Tel.: +420 581 217 187
http://www.prerov.cz


Tovaèov | Oben |

Tovaèov Der jüdische Friedhof von „Tovaèov“ in „Podvalí“ entstand im 17. Jahrhundert an der schmachvollen Stelle des ehemaligen herrschaftlichen Hundezwingers. Sie finden hier wertvolle Grabsteine im Barock- und Jugendstil. In die Friedhofsmauer sind zwei Grabsteine eingemauert die vom Beginn des 17. Jahrhunderts stammen. Sie sind vom alten Friedhof übriggeblieben, der im jüdischen Ghetto war. Bestandteil des jüdischen Friedhofs ist auch der Zeremoniensaal, der 1889 vom Architekten Max Fleisch erbaut wurde.

Tel.: +420 581 731 301
http://www.tovacov.cz