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Die bekanntesten Städte
Olomouc region Card

Die bekanntesten Städte

 


Mittelmähren ist eine Region mit einer reichhaltigen Geschichte und mit Hunderten von architektonischen Schätzen. Die historischen Zentren der großen und kleineren Städte in Mittelmähren ermöglichen einen Einblick in die historische Entwicklung der einzelnen Städte. Die barocken Brunnen, die Pestsäulen, altertümliche Rathäuser, verwinkelte Gassen, Adelspaläste und Bürgerhäuser, dies alles bietet sich den Besuchern, die die Atmosphäre der Vergangenheit und der Gegenwart genießen wollen.


Hranice (Mährisch Weißkirchen) | 20,000 Einwohner | Oben |

In dieser, von einem mittelalterlichen Wall umgebenen Stadt, können Sie gleich durch mehrere Etappen der Vergangenheit gehen. Im historischen Zentrum, dem alten Rathaus, befinden sich die städtische Galerie und das Museum. Die Schönheit der umliegenden Renaissancehäuser mit den dem Barock zugeordneten Fronten und den ursprünglichen Laubengängen entzückt Sie sowie die barocke, Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche. Lassen Sie sich von dem herrlichen Renaissanceschloss mit an eine Halskette erinnernden Arkaden begeistern, dessen original verzierte, überdachte Aula zu zahlreichen Kulturaktionen genutzt wird. In der Synagoge von „Hranice“, im maurisch-byzantinischen Stil erbaut und als Konzertsaal genutzt, finden Sie auch einen Ausstellungssaal für moderne Kunst. An die Existenz der jüdischen Gemeinde in „Hranice“ erinnert der nicht weit entfernte Friedhof, der für die Öffentlichkeit als Andachtsstätte zugänglich ist. Für weitere Kulturerlebnisse sollten Sie sich in einige der Galerien in „Hranice“ oder ins Kulturhaus begeben, und falls Sie im Juni hier sind, versäumen Sie nicht das alljährliche Sommerkultfestival „Hranický Rock Fest“. Im September lebt die Stadt noch einmal durch die Europäischen Jazztage auf.
Tel.: +420 581 607 479
http://www.mic.hranet.cz | http://www.mesto-hranice.cz





Kojetín | 6,500 Einwohner | Oben |

Die ansehnliche Stadt liegt am rechten Ufer des Flusses „Morava“ an der Landstraße von „Olomouc“ nach „Kromìøíž“. Archäologische Funde im Stadtmuseum beweisen, dass auf dem Gebiet der heutigen Stadt schon zur großmährischen Zeit eine bedeutende Siedlung war. In der Stadt gibt es eine Reihe bedeutender historischer Denkmäler, wie die Stadt beherrschende Kirche Maria Himmelfahrt, die Mariensäule aus dem Jahr 1705 mit den Statuen des Hl. Florian und des Hl. Wendelin vom Barockbildhauer Gottfried Fritsch auf dem MasarykPlatz, das dem Jugendstil zugeordnete Rathaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Überbleibsel der ehemals starken jüdische Gemeinde.
Tel.: +420 581 762 046, +420 581 202 202
http://www.kojetin.cz





Konice | 3,060 Einwohner | Oben |

Die von den bewaldeten Hügeln der „Drahanská Vrchovina“ umgebene Stadt ist stolz auf sein zu Beginn des 18. Jahrhunderts gebautes Schloss, in dem sehr edles Interieur erhalten geblieben ist. Beachtenswert sind auch die Kirchen Geburt der Jungfrau Maria und Johannes der Täufer. In der Nähe befindet sich der Naturpark „Kladecko“.
Tel.: +420 582 397 250
http://www.konice.cz




Kromìøíž | 30,000 Einwohner | Oben |

Das Zentrum der Stadt „Kromìøíž“ steht unter Denkmalschutz und verbirgt eine Unmenge architektonischer Schätze. Wegen ihrer Einzigartigkeit und geistlichen sowie künstlerischen Vergangenheit trägt sie den „königlichen“ Beinamen „Athen von Haná“. In stummem Erstaunen macht man vor dem prunkvollen erzbischöflichen Schloss und seinen wunderschönen Gärten Halt. Seine Schönheit hemmt jedoch weder die Atmosphäre am Stadtplatz und in den malerischen Gässchen mit prunkvollen altertümlichen Häusern, noch überschattet sie den Glanz der monumentalen Dome. Neben der brillierenden Perle des Hochbarocks, dem Johannes dem Täufer geweihten Dom, mit außergewöhnlichem, mit Rokokoelementen verzierten Innenraum, ist auch die barocke Himmelfahrtskirche der Jungfrau Maria wertvoll. „Kromìøíž“ bietet auch zahlreiche Kulturveranstaltungen. Das Museum in „Kromìøíž“ befindet sich in einem der ursprünglich schönsten Häuser in der Stadt. Unter anderem sollte man sich die archäologisch-naturkundliche Ausstellung mit der Bezeichnung Natur und Mensch nicht entgehen lassen. Das Museum verwaltet die Gedenkstätte von Max Švabinský. Die Stadt ist auch für wunderschöne Musikveranstaltungen verschiedener Genre bekannt – das Festival “Forfest Czech Republic“ (Gegenwartskunst mit geistlicher Orientierung), das Internationale Festival der Blasmusik, außergewöhnliche Musik im Garten des Schlosses, europäische Spitzenorchester treffen sich beim Musiksommer in „Kromìøíž“.
Tel.: +420 573 331 473
http://www.mesto-kromeriz.cz





Lipník nad Beèvou | 8,500 Einwohner | Oben |

Städtisches Denkmalschutzgebiet
Den Pulsschlag der Zeit bestimmen in dieser Stadt drei Glocken in einem einzigartigen Glockenturm aus der Renaissancezeit, der sich neben der Kirche des Hl. Jakobs befindet. Während sich „Jakub“ an Ereignisse aus den letzten 540 Jahren erinnert und die älteste Glocke in der Gegend von „Pøerov“ ist, zählt „Michal“ zu den größten Glocken in ganz Mähren. Am Hauptplatz dieses städtischen Denkmalschutzgebietes jauchzt das Herz der Bewunderer historischer Bauten über das im späten Empirestil umgebaute Renaissance-Rathaus sowie über die Häuser mit den Laubengängen, die auf die Barockbrunnen hinabblicken. „Lipník“ kann sich ferner eines Schlosses aus dem 16. Jahrhundert rühmen, in dessen Park seltene Gehölze wachsen und einem Piaristenkloster mit der Kirche des Hl. František Serafinský. Die ursprünglich aus der Renaissancezeit stammende Bruderkirche ließ der bekannte Peter Vok aus „Rožmberk“ zu Ende des 16. Jahrhunderts errichten, sie wurde aber von den späteren Piaristen im frühbarocken Stil umgebaut. Die städtischen Befestigungsanlagen um das Zentrum herum gehören zu den am besten erhaltenen in Mähren. An die jüdische Kultur erinnert die älteste, aus dem 16. Jahrhundert stammende Synagoge in Mähren und zwei wiederhergestellte jüdische Friedhöfe. Aktive Erholung finden Sie im Schwimmbad, weiter steht Ihnen in „Lipník“ eine Kletterübungswand zur Verfügung, ebenso wie Tennisplätze, Bowling, ein Fitnesszentrum und Sauna. Es lohnt sich, in den Ausstellungssaal der örtlichen Bücherei (Domeèek) zu gehen, wo häufig die verschiedensten Ausstellungen stattfinden. Ein reiches Begleitprogramm bietet auch der alljährliche am Hl. Jakob stattfindende Festschmaus mit Jahrmarkt. Anhänger klassischer Musik kommen in der im Mai stattfindenden, vierhändigen Klaviermusikvorführung „Dvoøákùv Lipník“ auf ihre Kosten.
Tel.: +420 581 773 763
http://www.mesto-lipnik.cz





Litovel | 10,000 Einwohner

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Die Stadt ist von sechs Armen des Flusses Morava/March durchwebt, weshalb sie den romantischen Beinamen „Venedig von Haná“ trägt. Die wertvolle, sich über den Fluss wölbende „Svatojánský most“ (Johannisbrücke) aus dem Jahr 1592 ist die drittälteste in der Tschechischen Republik. Eine wunderschöne Pestsäule und das Rathaus mit dem 72 Meter hohen Turm blicken von dem Stadtplatz auf das Wasserkönigreich hinunter. Kostbare kirchliche Denkmäler sind die gotische Kirche des Hl. Mark und die Kapelle des Hl. Georgs. In der ganzen Republik steht das Bier aus Litovel hoch im Kurs. Dieses goldene Getränk wird in der hiesigen Brauerei schon über hundert Jahre produziert und hat dabei seinen eigenen Charakter bewahrt. Wenn Sie in die Bottiche der Brauer schauen wollen, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, die Brauerei in Litovel zu besichtigen. Unmittelbar auf diesem Gelände befindet sich eine Bierschenke, in der Sie sich flüssiges Brot von hier gönnen können, soviel die Kehle begehrt.
Auf einem Ausflug oder einer Radtour kommen Sie durch die wunderschönen Auenwälder, die die Stadt umgeben und das Landschaftsschutzgebiet „Litovelské Pomoraví“ bilden.
Tel.: +420 585 342 300, +420 585 371 076
http://www.mestolitovel.cz





Olomouc (Olmütz) | 100,000 Einwohner

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Städtisches Denkmalschutzgebiet
Keine andere Stadt in Mähren nimmt Sie mit ihrer sich in den uralten Denkmälern widerspiegelnden Geschichte so gefangen wie Olmütz, nach Prag das zweitälteste und das zweitgrößte städtische Denkmalschutzgebiet. Eine hunderttausend Einwohner zählende Stadt mit reicher Geschichte, eines der schönsten Zentren Mitteleuropas. Historischer Oberer Platz, umgeben von prunkvollen, palastartigen Häusern, Säule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – UNESCO Denkmal. Das Herz der Stadt ist das Gotik Renaissance-Rathaus , von dessen Turm Sie Olmütz in seiner ganzen Schönheit sehen. Den Pulsschlag der Stadt bestimmt die astronomische Uhr am Rathaus mit dem Mosaik des hiesigen Landsmannes Karel Svolinský. Im Zentrum der Stadt befinden sich auch acht Olmützer Brunnen und eine Vielzahl wertvoller kirchlicher Denkmäler. Der historische Kern ist mit Resten einer Theresianischen Befestigung und wunderschönen Parkanlagen umgeben, in denen sich einzigartige Gewächshäuser befinden. Alljährlich findet hier die berühmte Blumenausstellung Flora statt.
In dieser Universitätsstadt herrscht auch kein Mangel an Kulturaktionen. Im Mährischen Theater gibt es Opern-, Operetten-, Ballett- und Schauspielvorführungen. Marionettenvorstellungen für Kinder spielt das „Kasparreich“, die mährische Philharmonie ist stolz auf eines der ältesten Sinfonieorchester der Tschechischen Republik, die vielseitige Kammerbühne bietet Musiktheater, bedeutende Kulturveranstaltungen werden auch im künstlerischen Zentrum der Palacký Universität abgehalten. Emotionale Erlebnisse bieten das Kunstmuseum und eine Menge renommierter Olmützer Galerien, sowie umfangreiche Materialsammlungen das Heimatkundemuseum.



Die Säule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – UNESCO Denkmal
Das offensichtlich bekannteste Denkmal von Olmütz ist nach seiner Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO die monumentale Barocksäule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit am Horní námìstí (Oberen Platz). Aus diesem einzigartigen, sich 35 Meter in die Höhe reckenden Bauwerk sehen mehr als 40 Skulpturen, die an die Arbeit der Bildhauermeister aus dem 18. Jahrhundert erinnern, auf die Stadt herunter. Schon das Entwurfskonzept ist zweifellos der originellste Ausdruck seines Schöpfers, des ortsansässigen Künstles Václav Render, dessen bewundernswerte Initiative, ergänzt durch eine ebenfalls großzügige finanzielle Unterstützung, bei der Geburt des Monumentes Pate stand. Zusammen mit einer Reihe weiterer mährischer Bildhauer schuf er ein Werk, einmalig in seinen außergewöhnlichen Abmessungen, seiner Aufwändigkeit und dem Umfang der bildhauerischen Elemente, das kein Äquivalent in anderen europäischen Städten hat.



Einzigartige Brunnengruppe – nationales Kulturdenkmal

Der jüngste Olmützer Brunnen ist der Arionbrunnen, Werk des Olmützer Bildhauers Ivan Theimer. Den Platz schmückt er seit Beginn des dritten Jahrtausends und in heißen Sommermonaten dient er Kindern als Planschbecken und ermuntert Vorübergehende sich zu erfrischen.
Unweit davon beherrscht der mythologische Held Herkules den ersten der ursprünglichen barocken Brunnen, die im historischen Stadtkern verteilt sind. Die Inspiration bei der Gestaltung dieses Werkes schöpfte der Olmützer Bildhauer Michal Mandík aus der römischen Mythologie, ebenso wie beim Neptunbrunnen am Unteren Platz, wo Sie auch den Jupiterbrunnen finden. Den Oberen Platz ziert der Brunnen von Cäsar, dem mythologischen Stadtgründer. Nicht weit davon, in der Straße des 8. Mai (8. kvìtna), finden Sie noch den Merkurbrunnen und am Platz der Republik (Námìstí Republiky) den Tritonbrunnen. Das Ensemble der Olmützer Brunnen schließt der kleine Steinerne Brunnen mit Löwenkopf aus dem Jahr 1725 ab, der nach der Rekonstruktion in der Sokolská Straße aufgebaut wurde. Einen einzigartigen Anblick bieten alle geheimnisvoll beleuchteten Brunnen in der Nacht.



Stadt des Militärs und der Kirche
So wird Olmütz im Laufe der Jahrhunderte bezeichnet. Wie durch ein Wunder überstand es ohne große Schäden alle zerstörerischen Kriege und die Mehrheit der sakralen Bauten blieb in ihrer vollen Schönheit erhalten. Oberhalb der Biegung des Flusses March (Morava), nur ein paar hundert Meter vom Zentrum, ragt der mächtige Klosterkomplex Hradisko in die Höhe. Obwohl er schon seit zwei Jahrhunderten als Militärkrankenhaus dient, ist er teilweise der Öffentlichkeit zugänglich und eine der größten lebendigen Galerien der barocken Kunst in der Stadt. Eine Reihe weiterer Kleinode kirchlicher Architektur befinden sich in den Gassen des historischen Stadtkerns von Olmütz. Die beherrscht auf den ersten Blick der fast himmelhohe Turm der neugotischen Kathedrale des Hl. Wenzels. Dicht neben dem Dom wurden im 20. Jahrhundert einzigartige Überreste eines romanischen Bischofspalastes entdeckt. Geschichtsliebhaber können die wertvolle Barockkapelle des Hl. Johannes Sarkander besichtigen, inklusive der unterirdischen Folterkammer, wo der Heilige zu Tode gequält wurde. Eines der kostbarsten spätgotischen Gebäude in Mähren ist zweifellos die Kirche des Hl. Mauritius. Der Dom kann sich rühmen, die größte Orgel in Mitteleuropa zu haben; sein Turm dient als touristischer Aussichtspunkt. Die Mehrzahl der Olmützer Gäste wird es sich nicht nehmen lassen, das prachtvolle, frühbarocke Erzbischofspalais, Residenz der Olmützer Bischöfe und Erzbischöfe, wenigstens von außen anzuschauen. Ebenso sollte jemand, der das Barock bewundert, die Kirche des Hl. Michael, nicht übersehen, die sich an der gleichnamigen Kuppe über den Oberen Platz (Horní námìstí) erhebt.
Tel.: +420 585 513 385
http://www.olomouc-tourism.cz




Potštát | 1,250 Einwohner | Oben |

Zu den interessantesten Denkmälern der Stadt gehören das Schloss und der historische Stadtplatz. Die Dominante des Stadtplatzes bildet der Uhrturm mit einer barocken Zwiebelkuppel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind: die Kirche des Hl. Bartholomäus mit einem gotischen Kern aus dem 15./16. Jh., die barocke Friedhofskirche der Mariä Himmelfahrt, der Brunnen mit der Pestsäule und zahlreiche barocke Statuen und Plastiken. Die Landschaft bietet ideale Bedingungen für Ausflüge zu den zahreichen Ruinen in der Waldumgebung.
Tel.: +420 573 331 473
http://www.potstat.cz





Prostìjov | 50,000 Einwohner | Oben |

Der ursprüngliche Marktéort wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts zur Stadt erhoben. Aus dieser Zeit stammt auch eine ganze Reihe bedeutsamer Bauten. Der Platz „Námìstí T. G. Masaryka“ gehört zu den schönsten in der Tschechischen Republik, ihn beherrscht das Neue Rathaus mit seinem 66 Meter hohen Turm und weitere historische Denkmäler zieren ihn – die barock umgebaute Kirche Erhöhung des Hl. Kreuzes aus dem 14. Jahrhundert, das alte Rathaus mit dem heutigen Museum von „Prostìjov“, Stadthäuser mit unterschiedlichen Geschäften oder die barocke Pestsäule. Ihrer Aufmerksamkeit sollten auch weitere wertvolle Sehenswürdigkeiten nicht entgehen – die barocke Kirche des Hl. Jan Nepomuk mit dem benachbarten Kloster und Fresken von F. A. Sebastini, dem Schloss mit dem wunderschönen Renaissance-Portal und den romantisch anmutenden Sgrafitta von Jan Köhler eingangs des 20. Jahrhunderts. Im Nationalhaus, dem Spitzenwerk der tschechischen Jugendstilarchitektur von J. Kotìra , ist das Stadttheater beheimatet. Das bereitet jährlich 200 kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen vor. Prostìjov kann auch mit zahlreichen Galeriebauwerken und einer Volkssternwarte prahlen. Bereits traditionsgemäß spielen sich im September am Stadtplatz „Haná-Feste“ ab, begleitet von einem reichen Kulturprogramm mit Auftritten von volkstümlichen Tanz- und Gesangsgruppen. Zu einer Besichtigung lädt die Volks-Handwerks-Schau, auf diesem reich bestückten Jahrmarkt können Sie traditionelle Erzeugnisse kaufen. Wenige Städte können sich einer Weinbrennerei rühmen, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert reicht. In Prostìjovs Brennerei „U Zeleného stromu“ („Beim Grünen Baum“) werden bis heute traditionelle Spirituosen gebrannt. Heute ist die Stadt kulturelles, gesellschaftliches und auch sportliches Zentrum der ganzen Region.
Tel.: +420 582 329 722–3
http://www.mestopv.cz





Pøerov | 50,000 Einwohner | Oben |

Die ganze Stadt wird von dem Renaissance-Schloss am „Horní námìstí“ (Oberen Platz) dominiert, das von Häusern aus dem 15. Jahrhundert umgeben ist. Das Schloss birgt in seinem Inneren auch das Comenius Museum und bietet von seinem Turm eine Aussicht auf die Stadt und die Umgebung, den „Michalov“-Park, den Auenwald „Žebraèka“ (Bettlerin) und den „Popovický“ Hügel. Rund um den Stadtplatz steht eine schöne Stadtmauer zur Besichtigung, im Zentrum finden Sie auch ein Stadthaus aus der Neurenaissance mit reicher Stuckverzierung und Jugendstilelementen. Es ist ein Kultur- und Gemeinschaftszentrum, in dem verschiedene Theateraufführungen, Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen stattfinden. Zu den bekanntesten gehört das Tschechoslowakische Oktober-Jazzfestival mit internationalen Teilnehmern, dessen Tradition schon auf das Jahr 1966 zurück geht. In der Stadt findet auch traditionell das internationale Radball - Turnier „der große Preis von Pøerov“ statt, auf dem Areal der Schlucht von Pøerov werden Motocross- und Autocross-Wettbewerbe abgehalten. Falls Sie einem Sport huldigen, gehen Sie in das Sportzentrum, wo zum Beispiel Squash, Bowling, Minigolf angeboten werden, oder auf das Tennisgelände, eines der größten in der Tschechischen Republik. Im Hallen- oder Freibad in „Pøerov“ können Sie zwischen verschiedenen Sportmöglichkeiten oder Erholung wählen. Hier befindet sich zum Beispiel ein mit Trimmgeräten ausgestattetes Relaxationszentrum zur Regeneration des Bewegungssystems und Verbesserung der Kondition, Sauna, Solarium und Massage. Auf dem Areal des Pøerover Naturfreibades Laguna steht Ihnen sogar ein Skatepark zur Verfügung.
Tel.: +420 581 217 187
http://www.mu-prerov.cz





Šternberk | 14,500 Einwohner | Oben |

Die uralte Stadt wird von der Sternberger Burg und dem Dom Maria Verkündigung beherrscht, dem Werk des Brünner Architekten F. A. Grimm. Den Platz davor schmückt seit 1719 die Mariensäule. An die Kirche grenzt das ehemalige Augustinerkloster mit Propstei , auf dessen Gelände sie in der Handke-Galerie Werke dieses bekannten Barockmalers bewundern können. Moderne Kunst finden Sie in der Galerie Šternberk. Um sich von der Kultur und den Sehenswürdigkeiten zu erholen, gehen Sie ins städtische Schwimmbad mit Riesenrutsche, Kinderplanschbecken, Sportplatz und einem originellem Schachbrett, auf dem Sie selbst als Figuren stehen können. In der Dunkelheit probieren Sie dann das Nachtbaden. Die Sommersaison beleben regelmäßige Veranstaltungen des Šternberker Kultursommers. Alljährlich wird im Juni oberhalb der Stadt auf einer fast acht Kilometer langen Rennstrecke das „Ecce Homo“ veranstaltet, die Europameisterschaft im Bergfahren von Sportautos, und im September der Oldtimerwettbewerb.
Tel.: +420 585 012 320
http://www.sternberk.cz





Tovaèov | 2,700 Einwohner | Oben |

Das Städtchen in der Mitte von „Haná“ ist dank seines fast 100 m hohen Schlossturms „Spanilá vìž“ („holder Turm“) schon von weitem zu sehen. Es ist zu drei Viertel von Wasser und Auenwäldern umgeben. „Tovaèov“ hat den architektonisch ältesten Platz in Mähren mit einer Reihe von alten Bürgerhäusern und auch das örtliche Schloss ist sehenswert. Die einzigartigen Fischteiche am Rande der Stadt locken zur Beobachtung von kostbaren Vogelarten und beim Spaziergang auf ihren Dämmen sehen Wanderer Alleen hundertjähriger Eichen.
Tel.: +420 581 731 301
http://www.tovacov.cz




Unièov | 12,500 Einwohner | Oben |

„Unièov“ liegt im Tal des Flusses Oskava am Übergang von „Haná“, „Hrubý Jeseník“ („Altvatergebirge“) und „Nízký Jeseník“ (das „Niedrige Jeseník“, auch Niedriges Altvatergebirge) . Die Stadt ist auf die älteste Stadturkunde auf dem Gebiet der Tschechischen Republik stolz, die aus dem Jahre 1213 stammt. Von den Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich vor allem den prachtvollen Innenraum der neugotischen Kirche „Nanebevzetí Panny Marie“ (Maria Himmelfahrt) ansehen. Ein interessantes sakrales Denkmal ist auch die ursprünglich mittelalterliche Kirche „Povýšení sv Køíže“ (Erhöhung des Hl. Kreuzes), die nach einem Brand die barocke Form bekam. Derzeit dient sie als Konzertsaal und Galerie. Die Geschichte dieser Stadt ist voller Untergänge und Aufstiege, an die im Museum „U Vodní branky“ (an der Wasserpforte) erinnert wird, wo sich auch die Galerie der Bürgermeister von „Unièov“ befindet. Im Kino von „Unièov“ findet jährlich im März die „Junge Kamera“ statt – eine Schau von Amateur-Filmautoren bis 30 Jahre.
Sich amüsieren und sportlich betätigen können Sie im Unièover Schwimmbad. Die Kinder schätzen hier vor allem die Riesenrutsche und den Spielplatz mit Karussell, Erwachsene können hier am Sportplatz ihre Kräfte messen oder mit Freunden beim Kegeln wetteifern.
Tel.: +420 585 054 880
http://www.unicov.cz



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