Mittelmähren ist eine Region
mit einer reichhaltigen Geschichte und mit Hunderten von architektonischen
Schätzen. Die historischen Zentren der großen und kleineren
Städte in Mittelmähren ermöglichen einen Einblick in die historische
Entwicklung der einzelnen Städte. Die barocken Brunnen, die
Pestsäulen, altertümliche Rathäuser, verwinkelte Gassen, Adelspaläste
und Bürgerhäuser, dies alles bietet sich den Besuchern, die
die Atmosphäre der Vergangenheit und der Gegenwart genießen
wollen.
| Hranice (Mährisch Weißkirchen)
| 20,000 Einwohner |
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In dieser, von einem mittelalterlichen Wall umgebenen Stadt,
können Sie gleich durch mehrere Etappen der Vergangenheit
gehen. Im historischen Zentrum, dem alten Rathaus, befinden
sich die städtische Galerie und das Museum. Die Schönheit
der umliegenden Renaissancehäuser mit den dem Barock zugeordneten
Fronten und den ursprünglichen Laubengängen entzückt Sie sowie
die barocke, Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche. Lassen
Sie sich von dem herrlichen Renaissanceschloss mit an eine
Halskette erinnernden Arkaden begeistern, dessen original
verzierte, überdachte Aula zu zahlreichen Kulturaktionen genutzt
wird. In der Synagoge von „Hranice“, im maurisch-byzantinischen
Stil erbaut und als Konzertsaal genutzt, finden Sie auch einen
Ausstellungssaal für moderne Kunst. An die Existenz der jüdischen
Gemeinde in „Hranice“ erinnert der nicht weit entfernte Friedhof,
der für die Öffentlichkeit als Andachtsstätte zugänglich ist.
Für weitere Kulturerlebnisse sollten Sie sich in einige der
Galerien in „Hranice“ oder ins Kulturhaus begeben, und falls
Sie im Juni hier sind, versäumen Sie nicht das alljährliche
Sommerkultfestival „Hranický Rock Fest“. Im September lebt
die Stadt noch einmal durch die Europäischen Jazztage auf.
Tel.: +420 581 607 479
http://www.mic.hranet.cz
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http://www.mesto-hranice.cz


| Kojetín
| 6,500 Einwohner |
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Die ansehnliche Stadt liegt am rechten Ufer des Flusses „Morava“ an der Landstraße von „Olomouc“ nach „Kromìøíž“. Archäologische Funde im Stadtmuseum beweisen, dass auf dem Gebiet der heutigen Stadt schon zur großmährischen Zeit eine bedeutende Siedlung war. In der Stadt gibt es eine Reihe bedeutender historischer Denkmäler, wie die Stadt beherrschende Kirche Maria Himmelfahrt, die Mariensäule aus dem Jahr 1705 mit den Statuen des Hl. Florian und des Hl. Wendelin vom Barockbildhauer Gottfried Fritsch auf dem MasarykPlatz, das dem Jugendstil zugeordnete Rathaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Überbleibsel der ehemals starken jüdische Gemeinde.
Tel.: +420 581 762 046, +420 581 202 202
http://www.kojetin.cz


| Konice
| 3,060 Einwohner |
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Die von den bewaldeten Hügeln der „Drahanská Vrchovina“ umgebene Stadt ist stolz auf sein
zu Beginn des 18. Jahrhunderts gebautes Schloss, in dem sehr edles Interieur erhalten geblieben ist. Beachtenswert sind auch die Kirchen Geburt der Jungfrau Maria und Johannes der Täufer. In der Nähe befindet sich der Naturpark „Kladecko“.
Tel.: +420 582 397 250
http://www.konice.cz
| Kromìøíž
| 30,000 Einwohner |
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Das Zentrum der Stadt „Kromìøíž“ steht
unter Denkmalschutz
und verbirgt eine Unmenge architektonischer Schätze. Wegen
ihrer Einzigartigkeit und geistlichen sowie künstlerischen
Vergangenheit trägt sie den „königlichen“ Beinamen „Athen
von Haná“. In stummem Erstaunen macht man vor dem prunkvollen
erzbischöflichen Schloss und seinen wunderschönen
Gärten Halt. Seine Schönheit hemmt jedoch weder die
Atmosphäre am Stadtplatz und in den malerischen Gässchen mit
prunkvollen altertümlichen Häusern, noch überschattet sie
den Glanz der monumentalen Dome. Neben der brillierenden Perle
des Hochbarocks, dem
Johannes dem Täufer geweihten
Dom, mit außergewöhnlichem, mit Rokokoelementen verzierten
Innenraum, ist auch die
barocke Himmelfahrtskirche
der Jungfrau Maria wertvoll. „Kromìøíž“ bietet auch
zahlreiche Kulturveranstaltungen. Das Museum in „Kromìøíž“
befindet sich in einem der ursprünglich schönsten Häuser in
der Stadt. Unter anderem sollte man sich die archäologisch-naturkundliche
Ausstellung mit der Bezeichnung Natur und Mensch nicht entgehen
lassen. Das Museum verwaltet die Gedenkstätte von Max Švabinský.
Die Stadt ist auch für wunderschöne Musikveranstaltungen verschiedener
Genre bekannt – das Festival “Forfest Czech Republic“ (Gegenwartskunst
mit geistlicher Orientierung), das Internationale Festival
der Blasmusik, außergewöhnliche Musik im Garten des Schlosses,
europäische Spitzenorchester treffen sich beim Musiksommer
in „Kromìøíž“.
Tel.: +420 573 331 473
http://www.mesto-kromeriz.cz


| Lipník nad Beèvou | 8,500 Einwohner |
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Städtisches Denkmalschutzgebiet
Den Pulsschlag der Zeit bestimmen in dieser Stadt drei Glocken
in einem einzigartigen
Glockenturm aus der Renaissancezeit,
der sich neben der Kirche des Hl. Jakobs befindet. Während
sich „Jakub“ an Ereignisse aus den letzten 540 Jahren erinnert
und die älteste Glocke in der Gegend von „Pøerov“ ist, zählt
„Michal“ zu den größten Glocken in ganz Mähren. Am Hauptplatz
dieses städtischen Denkmalschutzgebietes jauchzt das Herz
der Bewunderer historischer Bauten über das im späten Empirestil
umgebaute Renaissance-Rathaus sowie über die Häuser mit den
Laubengängen, die auf die Barockbrunnen hinabblicken. „Lipník“
kann sich ferner eines
Schlosses aus dem 16. Jahrhundert
rühmen, in dessen Park seltene Gehölze wachsen und einem
Piaristenkloster
mit der Kirche des Hl. František Serafinský. Die
ursprünglich aus der Renaissancezeit stammende Bruderkirche
ließ der bekannte Peter Vok aus „Rožmberk“ zu Ende des 16.
Jahrhunderts errichten, sie wurde aber von den späteren Piaristen
im frühbarocken Stil umgebaut. Die städtischen Befestigungsanlagen
um das Zentrum herum gehören zu den am besten erhaltenen in
Mähren. An die
jüdische Kultur erinnert die
älteste, aus dem 16. Jahrhundert stammende Synagoge in Mähren
und zwei wiederhergestellte jüdische Friedhöfe. Aktive Erholung
finden Sie im Schwimmbad, weiter steht Ihnen in „Lipník“ eine
Kletterübungswand zur Verfügung, ebenso wie Tennisplätze,
Bowling, ein Fitnesszentrum und Sauna. Es lohnt sich, in den
Ausstellungssaal der örtlichen Bücherei (Domeèek) zu gehen,
wo häufig die verschiedensten Ausstellungen stattfinden. Ein
reiches Begleitprogramm bietet auch der alljährliche am Hl.
Jakob stattfindende Festschmaus mit Jahrmarkt. Anhänger klassischer
Musik kommen in der im Mai stattfindenden, vierhändigen Klaviermusikvorführung
„Dvoøákùv Lipník“ auf ihre Kosten.
Tel.: +420 581 773 763
http://www.mesto-lipnik.cz


| Litovel
| 10,000 Einwohner |
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Die Stadt ist von sechs Armen des Flusses Morava/March durchwebt,
weshalb sie den romantischen Beinamen „Venedig von Haná“ trägt.
Die wertvolle, sich über den Fluss wölbende
„Svatojánský
most“ (Johannisbrücke) aus dem Jahr 1592 ist die
drittälteste in der Tschechischen Republik. Eine wunderschöne
Pestsäule und das Rathaus mit dem 72 Meter
hohen Turm blicken von dem Stadtplatz auf das Wasserkönigreich
hinunter. Kostbare kirchliche Denkmäler sind die
gotische
Kirche des Hl. Mark und die Kapelle des Hl. Georgs.
In der ganzen Republik steht das Bier aus Litovel hoch im
Kurs. Dieses goldene Getränk wird in der hiesigen Brauerei
schon über hundert Jahre produziert und hat dabei seinen eigenen
Charakter bewahrt. Wenn Sie in die Bottiche der Brauer schauen
wollen, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, die Brauerei in
Litovel zu besichtigen. Unmittelbar auf diesem Gelände befindet
sich eine Bierschenke, in der Sie sich flüssiges Brot von
hier gönnen können, soviel die Kehle begehrt.
Auf einem Ausflug oder einer Radtour kommen Sie durch die wunderschönen Auenwälder, die die Stadt umgeben und das Landschaftsschutzgebiet „Litovelské Pomoraví“ bilden.
Tel.: +420 585 342 300, +420 585 371 076
http://www.mestolitovel.cz


| Olomouc
(Olmütz) | 100,000 Einwohner |
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Städtisches Denkmalschutzgebiet
Keine andere Stadt in Mähren nimmt Sie mit ihrer sich in
den uralten Denkmälern widerspiegelnden Geschichte so gefangen
wie Olmütz, nach Prag das zweitälteste und das zweitgrößte
städtische Denkmalschutzgebiet. Eine hunderttausend Einwohner
zählende Stadt mit reicher Geschichte, eines der schönsten
Zentren Mitteleuropas. Historischer Oberer Platz, umgeben
von prunkvollen, palastartigen Häusern,
Säule der
Allerheiligsten Dreifaltigkeit – UNESCO Denkmal.
Das Herz der Stadt ist das
Gotik Renaissance-Rathaus
, von dessen Turm Sie Olmütz in seiner ganzen Schönheit
sehen. Den Pulsschlag der Stadt bestimmt die astronomische
Uhr am Rathaus mit dem Mosaik des hiesigen Landsmannes Karel
Svolinský. Im Zentrum der Stadt befinden sich auch
acht
Olmützer Brunnen und eine Vielzahl wertvoller kirchlicher
Denkmäler. Der historische Kern ist mit Resten
einer Theresianischen Befestigung und wunderschönen Parkanlagen
umgeben, in denen sich einzigartige Gewächshäuser befinden.
Alljährlich findet hier die berühmte Blumenausstellung Flora
statt.
In dieser Universitätsstadt herrscht auch kein Mangel an Kulturaktionen. Im Mährischen Theater gibt es Opern-, Operetten-, Ballett- und Schauspielvorführungen. Marionettenvorstellungen für Kinder spielt das „Kasparreich“, die mährische Philharmonie ist stolz auf eines der ältesten Sinfonieorchester der Tschechischen Republik, die vielseitige Kammerbühne bietet Musiktheater, bedeutende Kulturveranstaltungen werden auch im künstlerischen Zentrum der Palacký Universität abgehalten. Emotionale Erlebnisse bieten das Kunstmuseum und eine Menge renommierter Olmützer Galerien, sowie umfangreiche Materialsammlungen das Heimatkundemuseum.

Die Säule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – UNESCO Denkmal

Das offensichtlich bekannteste Denkmal von Olmütz ist nach
seiner Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO die monumentale
Barocksäule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit am Horní
námìstí (Oberen Platz).
Aus diesem einzigartigen,
sich 35 Meter in die Höhe reckenden Bauwerk sehen mehr als
40 Skulpturen, die an die Arbeit der Bildhauermeister aus
dem 18. Jahrhundert erinnern, auf die Stadt herunter.
Schon das Entwurfskonzept ist zweifellos der originellste
Ausdruck seines Schöpfers, des ortsansässigen Künstles Václav
Render, dessen bewundernswerte Initiative, ergänzt durch
eine ebenfalls großzügige finanzielle Unterstützung, bei
der Geburt des Monumentes Pate stand. Zusammen mit einer
Reihe weiterer mährischer Bildhauer schuf er ein Werk, einmalig
in seinen außergewöhnlichen Abmessungen, seiner Aufwändigkeit
und dem Umfang der bildhauerischen Elemente, das kein Äquivalent
in anderen europäischen Städten hat.


Einzigartige Brunnengruppe – nationales Kulturdenkmal
Der jüngste Olmützer Brunnen ist der
Arionbrunnen,
Werk des Olmützer Bildhauers Ivan Theimer. Den Platz schmückt er seit Beginn des dritten Jahrtausends und in heißen Sommermonaten dient er Kindern als Planschbecken und ermuntert Vorübergehende sich zu erfrischen.
Unweit davon beherrscht der mythologische Held
Herkules
den ersten der ursprünglichen barocken Brunnen, die im historischen
Stadtkern verteilt sind. Die Inspiration bei der Gestaltung
dieses Werkes schöpfte der Olmützer Bildhauer Michal Mandík
aus der römischen Mythologie, ebenso wie beim
Neptunbrunnen
am Unteren Platz, wo Sie auch den
Jupiterbrunnen
finden. Den Oberen Platz ziert der
Brunnen von Cäsar,
dem mythologischen Stadtgründer. Nicht weit davon, in der
Straße des 8. Mai (8. kvìtna), finden Sie noch den
Merkurbrunnen
und am Platz der Republik (Námìstí Republiky) den
Tritonbrunnen.
Das Ensemble der Olmützer Brunnen schließt der kleine
Steinerne
Brunnen mit Löwenkopf aus dem Jahr 1725 ab, der
nach der Rekonstruktion in der Sokolská Straße aufgebaut
wurde. Einen einzigartigen Anblick bieten alle geheimnisvoll
beleuchteten Brunnen in der Nacht.
Stadt des Militärs und der Kirche
So wird Olmütz im Laufe der Jahrhunderte bezeichnet. Wie
durch ein Wunder überstand es ohne große Schäden alle zerstörerischen
Kriege und die Mehrheit der sakralen Bauten blieb in ihrer
vollen Schönheit erhalten. Oberhalb der Biegung des Flusses
March (Morava), nur ein paar hundert Meter vom Zentrum,
ragt der mächtige
Klosterkomplex Hradisko
in die Höhe. Obwohl er schon seit zwei Jahrhunderten als
Militärkrankenhaus dient, ist er teilweise der Öffentlichkeit
zugänglich und eine der größten lebendigen Galerien der
barocken Kunst in der Stadt. Eine Reihe weiterer Kleinode
kirchlicher Architektur befinden sich in den Gassen des
historischen Stadtkerns von Olmütz. Die beherrscht auf den
ersten Blick der fast himmelhohe Turm der
neugotischen
Kathedrale des Hl. Wenzels. Dicht neben dem Dom
wurden im 20. Jahrhundert einzigartige Überreste eines
romanischen
Bischofspalastes entdeckt. Geschichtsliebhaber
können die wertvolle
Barockkapelle des Hl. Johannes
Sarkander besichtigen, inklusive der unterirdischen
Folterkammer, wo der Heilige zu Tode gequält wurde. Eines
der kostbarsten spätgotischen Gebäude in Mähren ist zweifellos
die
Kirche des Hl. Mauritius. Der Dom kann
sich rühmen, die größte Orgel in Mitteleuropa zu haben;
sein Turm dient als touristischer Aussichtspunkt. Die Mehrzahl
der Olmützer Gäste wird es sich nicht nehmen lassen, das
prachtvolle,
frühbarocke Erzbischofspalais,
Residenz der Olmützer Bischöfe und Erzbischöfe, wenigstens
von außen anzuschauen. Ebenso sollte jemand, der das Barock
bewundert, die
Kirche des Hl. Michael,
nicht übersehen, die sich an der gleichnamigen Kuppe über
den Oberen Platz (Horní námìstí) erhebt.
Tel.: +420 585 513 385
http://www.olomouc-tourism.cz

| Potštát
| 1,250 Einwohner |
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Zu den interessantesten Denkmälern der Stadt gehören das Schloss und der historische Stadtplatz. Die Dominante des Stadtplatzes bildet der
Uhrturm mit einer barocken Zwiebelkuppel.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind: die
Kirche des Hl. Bartholomäus
mit einem gotischen Kern aus dem 15./16. Jh., die barocke Friedhofskirche der Mariä
Himmelfahrt, der Brunnen mit der Pestsäule und zahlreiche barocke Statuen und Plastiken. Die Landschaft bietet ideale Bedingungen
für Ausflüge zu den zahreichen Ruinen
in der Waldumgebung.
Tel.: +420 573 331 473
http://www.potstat.cz


| Prostìjov
| 50,000 Einwohner |
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Der ursprüngliche Marktéort wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts
zur Stadt erhoben. Aus dieser Zeit stammt auch eine ganze
Reihe bedeutsamer Bauten. Der Platz „Námìstí T. G. Masaryka“
gehört zu den schönsten in der Tschechischen Republik, ihn
beherrscht das
Neue Rathaus mit seinem 66
Meter hohen Turm und weitere historische Denkmäler zieren
ihn – die
barock umgebaute Kirche Erhöhung des Hl.
Kreuzes aus dem 14. Jahrhundert, das alte Rathaus
mit dem heutigen Museum von „Prostìjov“, Stadthäuser mit unterschiedlichen
Geschäften oder die barocke Pestsäule. Ihrer Aufmerksamkeit
sollten auch weitere wertvolle Sehenswürdigkeiten nicht entgehen
– die
barocke Kirche des Hl. Jan Nepomuk
mit dem benachbarten Kloster und Fresken von F. A. Sebastini,
dem Schloss mit dem wunderschönen Renaissance-Portal und den
romantisch anmutenden Sgrafitta von Jan Köhler eingangs des
20. Jahrhunderts. Im
Nationalhaus, dem Spitzenwerk
der tschechischen Jugendstilarchitektur von J. Kotìra
, ist das Stadttheater beheimatet. Das bereitet jährlich 200
kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen vor. Prostìjov
kann auch mit zahlreichen Galeriebauwerken und einer Volkssternwarte
prahlen. Bereits traditionsgemäß spielen sich im September
am Stadtplatz „Haná-Feste“ ab, begleitet von einem reichen
Kulturprogramm mit Auftritten von volkstümlichen Tanz- und
Gesangsgruppen. Zu einer Besichtigung lädt die Volks-Handwerks-Schau,
auf diesem reich bestückten Jahrmarkt können Sie traditionelle
Erzeugnisse kaufen. Wenige Städte können sich einer Weinbrennerei
rühmen, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert reicht. In
Prostìjovs Brennerei „U Zeleného stromu“ („Beim Grünen Baum“)
werden bis heute traditionelle Spirituosen gebrannt. Heute
ist die Stadt kulturelles, gesellschaftliches und auch sportliches
Zentrum der ganzen Region.
Tel.: +420 582 329 722–3
http://www.mestopv.cz


| Pøerov
| 50,000 Einwohner |
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Die ganze Stadt wird von dem
Renaissance-Schloss
am „Horní námìstí“ (Oberen Platz) dominiert, das von Häusern aus dem 15. Jahrhundert umgeben ist. Das Schloss birgt in seinem Inneren auch das Comenius Museum und bietet von seinem Turm eine Aussicht auf die Stadt und die Umgebung, den „Michalov“-Park, den Auenwald „Žebraèka“ (Bettlerin) und den „Popovický“ Hügel. Rund um den Stadtplatz steht eine schöne Stadtmauer zur Besichtigung, im Zentrum finden Sie auch ein Stadthaus aus der
Neurenaissance mit reicher Stuckverzierung und Jugendstilelementen.
Es ist ein Kultur- und Gemeinschaftszentrum, in dem verschiedene Theateraufführungen, Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen stattfinden. Zu den bekanntesten gehört das Tschechoslowakische Oktober-Jazzfestival mit internationalen Teilnehmern, dessen Tradition schon auf das Jahr 1966 zurück geht. In der Stadt findet auch traditionell das internationale Radball - Turnier „der große Preis von Pøerov“ statt, auf dem Areal der Schlucht von Pøerov werden Motocross- und Autocross-Wettbewerbe abgehalten. Falls Sie einem Sport huldigen, gehen Sie in das Sportzentrum, wo zum Beispiel Squash, Bowling, Minigolf angeboten werden, oder auf das Tennisgelände, eines der größten in der Tschechischen Republik. Im Hallen- oder Freibad in „Pøerov“ können Sie zwischen verschiedenen Sportmöglichkeiten oder Erholung wählen. Hier befindet sich zum Beispiel ein mit Trimmgeräten ausgestattetes Relaxationszentrum zur Regeneration des Bewegungssystems und Verbesserung der Kondition, Sauna, Solarium und Massage. Auf dem Areal des Pøerover Naturfreibades Laguna steht Ihnen sogar ein Skatepark zur Verfügung.
Tel.: +420 581 217 187
http://www.mu-prerov.cz


| Šternberk
| 14,500 Einwohner |
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Die uralte Stadt wird von der Sternberger Burg und dem
Dom Maria Verkündigung
beherrscht, dem Werk des Brünner Architekten F. A. Grimm. Den Platz davor schmückt seit 1719 die Mariensäule. An die Kirche grenzt das ehemalige
Augustinerkloster mit Propstei
, auf dessen Gelände sie in der Handke-Galerie Werke dieses bekannten Barockmalers bewundern können. Moderne Kunst finden Sie in der Galerie Šternberk. Um sich von der Kultur und den Sehenswürdigkeiten zu erholen, gehen Sie ins städtische Schwimmbad mit Riesenrutsche, Kinderplanschbecken, Sportplatz und einem originellem Schachbrett, auf dem Sie selbst als Figuren stehen können. In der Dunkelheit probieren Sie dann das Nachtbaden. Die Sommersaison beleben regelmäßige Veranstaltungen des Šternberker Kultursommers. Alljährlich wird im Juni oberhalb der Stadt auf einer fast acht Kilometer langen Rennstrecke das „Ecce Homo“ veranstaltet, die Europameisterschaft im Bergfahren von Sportautos, und im September der Oldtimerwettbewerb.
Tel.: +420 585 012 320
http://www.sternberk.cz


| Tovaèov
| 2,700 Einwohner |
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Das Städtchen in der Mitte von „Haná“ ist dank seines fast 100 m hohen
Schlossturms „Spanilá vìž“ („holder Turm“)
schon von weitem zu sehen. Es ist zu drei Viertel von Wasser und Auenwäldern umgeben. „Tovaèov“ hat den architektonisch ältesten Platz in Mähren mit einer Reihe von alten Bürgerhäusern und auch das örtliche Schloss ist sehenswert. Die einzigartigen Fischteiche am Rande der Stadt locken zur Beobachtung von kostbaren Vogelarten und beim Spaziergang auf ihren Dämmen sehen Wanderer Alleen hundertjähriger Eichen.
Tel.: +420 581 731 301
http://www.tovacov.cz
| Unièov
| 12,500 Einwohner |
| Oben
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„Unièov“ liegt im Tal des Flusses Oskava am Übergang von „Haná“,
„Hrubý Jeseník“ („Altvatergebirge“) und „Nízký Jeseník“ (das
„Niedrige Jeseník“, auch Niedriges Altvatergebirge) . Die
Stadt ist auf die
älteste Stadturkunde auf dem Gebiet
der Tschechischen Republik stolz, die aus dem Jahre
1213 stammt. Von den Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich vor
allem den prachtvollen Innenraum der neugotischen
Kirche
„Nanebevzetí Panny Marie“ (Maria Himmelfahrt) ansehen.
Ein interessantes sakrales Denkmal ist auch die ursprünglich
mittelalterliche Kirche „Povýšení sv Køíže“ (Erhöhung des
Hl. Kreuzes), die nach einem Brand die barocke Form bekam.
Derzeit dient sie als Konzertsaal und Galerie. Die Geschichte
dieser Stadt ist voller Untergänge und Aufstiege, an die im
Museum „U Vodní branky“ (an der Wasserpforte) erinnert wird,
wo sich auch die Galerie der Bürgermeister von „Unièov“ befindet.
Im Kino von „Unièov“ findet jährlich im März die „Junge Kamera“
statt – eine Schau von Amateur-Filmautoren bis 30 Jahre.
Sich amüsieren und sportlich betätigen können Sie im Unièover Schwimmbad. Die Kinder schätzen hier vor allem die Riesenrutsche und den Spielplatz mit Karussell, Erwachsene können hier am Sportplatz ihre Kräfte messen oder mit Freunden beim Kegeln wetteifern.
Tel.: +420 585 054 880
http://www.unicov.cz