Das Flachland Hanna ist ein Paradies für Radfahrer. Es ist von einem dichten Radstreckennetz
durchwoben, das mehr als 1500 km Radwege verbindet. An die später erwähnten Haupttrassen knüpfen Hunderte von Kilometern von örtlichen Radwegen an, die oft über asphaltierte Wege führen, sodass die Radtour nicht nur eine sportliche Leistung, sondern auch ein Genuss sein kann. Es bieten sich z.B. die Strecken in dem Kreis Šternberk: Za krásami přírody, oder Do hlubin věků. Im Kreis Uničov sind es dann weiterhin die Strecken Holubice oder Sovinec. Weitere Trassen sind in den Kreisen Němčice, Lipník nad Bečvou, Hranice oder Tovačov vorbereitet. Das Radwegenetz ist so vielfältig, dass zweifellos jeder die passende Radstrecke wählen kann.
Fragen Sie die Tips in den Informationszentren der einzelnen Kreise ab, wo sie detaillierte Materialien und Karten erhalten.
Die Hauptradtrassen in der Region Mittelmähren
Radstrecke „Jantarová stezka“
Die erste der Fernradtrassen verbindet Wien, Brno, Ostrava und Krakow. Sie führt in der Länge von 150 km durch Mittelmähren in der Richtung von Hustopeče nad Bečvou über Teplice nad Bečvou, Přerov, Olomouc, Prostějov bis nach Protivanov. Der Teil der Trasse, der durch Mittelmähren führt, gehört zu den attraktivsten Radstrecken, wo zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zu bewundern sind. In Hustopeče können Sie neue Kräfte beim Schwimmen in den Naturseen schöpfen und nach dem Baden die alte Windmühle in der nicht weit entfernten Gemeinde Skalička besichtigen. Der bekannte Kurort in Teplice nad Bečvou ist ein beliebtes Ausflugsziel, zu empfehlen sind gleichfalls die Argonithöhlen Zbrašovské jeskyně oder die Schlucht Hranická propast. Auf dem Weg Richtung Přerov führt die Radstrecke an der monumentalen Burg Helfštýn vorbei. In Lipník nad Bečvou
begeistert den Besucher das historische Zentrum mit vielen im Renaissancestil gebauten Häusern, erhaltenen Stadtmauern und anderen Sehenswürdigkeiten. In dem Streckenabschnitt zwischen Lipník
und Osek in der Umgebung des Sees Jadran bieten sich ideale Bedingungen für die In-line Skater. In Přerov werden die Besucher die Denkmalzone im Zentrum schätzen und auch die historischen Städte Olomouc und Prostějov bieten unzählige Denkmäler und Sehenswürdigkeiten. In der nicht weit entfernten Stadt Protivanov endet der durch Mittelmähren führende Abschnitt der Radstrecke.
Radstrecke „Moravská stezka“
Die Radstrecke Moravská stezka führt von dem Gebirge Jeseníky bis nach Südmähren. Sie führt auf einer Länge von 82 km durch das Gebiet der Hanna und verbindet die Städte Mohelnice, Litovel, Olomouc, Tovačov und Kroměříž. Ein wesentlicher Streckenabschnitt führt durch die malerische Landschaft des Naturschutzgebiets Litovelské Pomoraví. Den ersten Abschnitt der Strecke umgibt
die romantische Landschaft der Laubwälder. Den Radfahrern bieten sich jedoch auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten: in Moravičany ist es eine
reich verzierte Kirche in der Form eines Kreuzes,
in der nahegelegenen Stadt Nové Mlýny ein Kraftwerk aus dem 19. Jh. und in Nové Zámky ein Jagdschloss
der Liechtensteiner, sowie die kleineren steinernen
Bauten des Liechtensteiner Herrschaftsguts. Litovel und Olomouc sind weitere interessante Stationen auf der Strecke. Ein bemerkenswerter
Anhaltspunkt ist gleichfalls Tovačov, eine Stadt umgeben von Teichen, an denen viele seltene Vogelarten nisten. In Tovačov dürfen Sie nicht die Besichtigung des hiesigen Schlosses verpassen. Von Tovačov führt die Strecke über Chropyně nach Kroměříž, in die ehemalige prunkvolle Residenz der Olmützer Bischöfe und Erzbischöfe.
http://www.cykloserver.cz
http://www.eurobeds.cz
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Durch das Tal der „Mährischen Pforte“
Strecke:
Lipník nad Bečvou – Venedik – Jezernice – Milenov – Drahotuše
– Rondell – Rybáře lávka (Fussgängerbrücke) – Gabrielka
– Maleník – Hubert – Waldrand bei Záhoří – Lhota – Pavlovice
– Sušice – Oldřichov – Jadran – Lipník nad Bečvou
Streckencharakter:
Diese Trasse ist nicht sehr anspruchsvoll, sie eignet sich auch für Familien mit Kindern ab ungefähr acht Jahren. Sie führt Sie durch das Tal der „Mährischen Pforte“ und teilweise auch darüber hinaus.
Streckenbeschreibung:
Aus „Lipník nad Bečvou“ fährt man am besten durch die „Loučská ulice“, gleich nach der Bahnüberführung biegen Sie nach rechts ab und fahren an der Bahntrasse den „Vedenik“ genannten Feldweg entlang, bis nach „Jezernice“. Hier können Sie in der örtlichen Kneipe eine Pause einlegen, aber angesichts dessen, was Sie noch vor sich haben, ist es besser, sich nicht aufzuhalten. Von „Jezernice“ nach „Milenov“ führt ebenfalls ein Feldweg, wenn auch teilweise geteert, und hier können Sie anfangen, sich an den links emporragenden „Oderské vrchy“ zu ergötzen, oder an den „Hostýnské vrchy“ auf der rechten Seite. Von „Milenov“ ist es nur ein Katzensprung bis „Drahotuše“. In diesem Städtchen finden Sie auf den Stadtplatz ein reiches Erfrischungsangebot (im Restaurant „Smokie“ gibt es im Hof zum Beispiel eine Kinderecke). Hier erwartet Sie aber auch die gefährlichste Stelle des Radweges – die Überquerung der Landstraße I/47, und das über einen Kreisverkehr. Nach dem Rondell ein wenig bergab kommen Sie in die Gemeinde „Rybáře“ und nach der Brücke fahren Sie am anderen Ufer des Flusses „Bečva“.
Damit haben Sie die „Mährische Pforte“ wahrscheinlich an ihrer engsten Stelle bezwungen. Hinter der Brücke links und nach dem Anstieg im Wald kommen Sie an der Weggabelung “Nad Rybáři” nach „Gabrielka“. In dem kleinen Bachtal können Sie die natürlich entstandenen Wehre besichtigen, die als Anschauungsunterricht für die Forstschule in „Hranice“ dienen.
Von „Gabrielka“ Richtung „Hranice“ öffnen sich Ihnen an einigen Stellen schöne Ausblicke ins Tal. Um die steinerne Mauer biegt die Straße dann jählings nach rechts ab, Sie verlassen die blaue Wandermarkierung und nach einem Kilometer Anstieg kommen Sie an eine Kreuzung. Hier biegen Sie nach rechts ab (der roten Wandermarkierung folgen). In der Umgebung von „Maleník“ (Rastplatz mit Gipfelbuch) kommen Sie schon zur Jägerhütte „U Huberta“, wo Sie nach links zur Schranke abbiegen. Nach 300 m nehmen Sie den mittleren Weg und nach einer Weile haben Sie den Blick auf „Záhoří“ vor sich, bei guter Sicht sehen Sie auch „Hostýn“ und „Kelčský Javorník“ (865 m) – den höchsten Gipfel des Hostýner Berglandes. Fahren Sie von „Lhota“ bis nach „Pavlovice“ und dann nach „Sušice“. Dieser letzte Teil der Trasse verläuft auf Landstraßen der III. Klasse.
Für Mountainbikes gibt es auch die Möglichkeit vor dem Gefälle nach „Pavlovice“ rechts abzubiegen und die „Kudlovské louky“ (Wiesen über der Strecke des Šelamarathons) nach „Sušice“ abzufahren und am „Bernsteinpfad“ (Jantarová stezka), der Sie über „Oldřichov“ bis zum „Jadran“-See zwischen „Osek“ und „Lipník“ führt, wieder zur Trasse zurückzukehren.
„Helfštýnská“ oder nach Helfstein bergab
Strecke:
Lipník nad Bečvou – Týn (Pod lípou) – rund um Týn – Dříně
– Rybáře (Fussgängerbrücke) – Hranice restaurant Na Střelnici –
Hranice Sokolovna – Teplice nad Bečvou Spa – Zbrašov – U Antoníčka
– Maleník – U Huberta – rund um Krásnice – Helfštýn – Týn –
Lipník nad Bečvou
Streckencharakter:
Gemütlicher Weg, der Ihnen die schönsten Plätze am Hang „Maleník“ zeigt, auch für Familien mit Kindern geeignet. Auf dieser Trasse liegt die größte Touristenattraktion der Mährischen Pforte – deshalb lässt sich auch ein ganztägiger Ausflug einplanen.
Streckenbeschreibung:
Aus „Lipník“ fahren Sie Richtung „Týn nad Bečvou“ und gleich nach der Brücke über die „Bečva“ nehmen Sie den Radweg mit Lehrpfad um das Naturreservat „Škrabalka“. In „Týn“ beim Restaurant „Pod lípou“ (Unter der Linde) - Garten, Sandkasten für Kinder, Eis - biegen Sie nach links zur „Bečva“ ein und fahren auf dem Fußweg bis zum Autobuswendeplatz am Ende von „Týn“ – Vorsicht, der Fußweg verlässt nach einer Weile den Fluss und führt etwas weiter nach rechts. Vom Wendeplatz aus führt eine Feld-“Autobahn“ bis „Dříně“, die Hüttensiedlung am Wald. Hier halten Sie sich wieder an den Fluss, praktisch bis nach „Hranice“ (an der Brücke bei „Rybáře“ vorbei). Hinter der Gartenkolonie in „Hranice“ biegen Sie nach rechts zum Restaurant „Na Střelnici“ ab, das ein beliebtes Ausflugsziel ist und wo Sie sich sicher gern ausruhen. Von hier kommen Sie über die Landstraße zur Hranicer Turnhalle, die Sie rechts umfahren, vorbei an beidseitigen Tennisplätzen und dann sehen Sie vor sich schon den schönen und lang gestreckten Anstieg. Zum Glück müssen Sie ihn nicht auf einmal hinauffahren, wenn Sie nicht wollen.
„Teplice nad Bečvou“ lockt Sie an vielen Stellen anzuhalten (Kurbad, Kolonnade, Sauerbrunnenquelle, Höhle, Imbiss, Eis – auf dem anderen Ufer der „Bečva“ der tiefste Abgrund in Mitteleuropa). Am Ende des Zbrašover Hügels liegt das Dörflein „Teplice nad Bečvou“, dieser Ortsteil wird hier allerdings nur „Zbrašov“ genannt. Wenn Sie der Hügel geschafft hat, finden Sie hinter dem Feuerwehrgerätehaus einen angenehmen Sommerimbiss. Verschnaufen Sie hier, es ist noch nicht zu Ende mit den Hügeln. Auf der Wegegabelung bei „U Antonička“ biegen Sie von der Landstraße nach rechts ab und fahren der roten Wandermarkierung nach um „Maleník“ herum bis zur Jägerhütte „U Huberta“.
Hier beginnen Sie der Kennzeichnung „Jantarová stezka“ („Bernsteinsteg“) zu folgen, der Sie auf der gleichen Höhe um den sagenumwobenen Berg „Krásnice“ führt und auf langem, mäßigen Gefälle kommen Sie bis zum Parkplatz der Burg Helfstein (die Sie sich nicht entgehen lassen dürfen). Von Helfstein fahren Sie über die Landstraße nach „Týn“ zum Restaurant „Pod lípou“ („Unter der Linde“) und auf dem schon bekannten Radweg um „Škrabalka“ kommen Sie nach „Lipník“ zurück.
Weitere Tipps: http://www.mesto-lipnik.cz
Die Strecken wurden dem Material „Mikroregion Lipensko – turistická mapa, aktuální cyklotrasy, informace o obcích“ (Wanderkarten, aktuelle Radwege, Informationen über die Gemeinden) entnommen.
Herausgeber: Freiwilliger Bund der Gemeinden der Mikroregion Lipensko, 2005
Autoren der Trassen: Radfahrteam Lipník nad Bečvou
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Südwestliche Fahrradrunde
Strecke:
Nezamyslice – Tištín – Koválovice-Osíčany – Pačlavice – Lhota
– Zdravá Voda – Švábenice – Ivanovice – Chvalkovice – Dřevnovice
– Nezamyslice

Die südwestliche Fahrradrunde beginnt in „Nezamyslice“, wo Sie sich die Barockkirche St. Wenzel aus dem Jahr 1701 und drei barocke Heiligenskulpturen ansehen können. Ein weiterer Haltepunkt auf der Trasse ist das Dörflein „Tištín“. Schon von weitem wird Sie der Blick auf die Barockperle, die Dominante der ganzen Region – die Kirche St. Peter und Paul - fesseln. Nach der Besichtigung dieses Barockdenkmals wird Ihnen eine angenehme Erfrischung im Schwimmbad am nächsten Haltepunkt, in „Koválovice – Osíčany“, bestimmt recht kommen. Gut ausgeruht durchfahren Sie die Dörfer „Pačlavice“, „Lhota“, „Zdravá Voda“, „Švábenice“, „Ivanovice“, „Chvalkovice“, die allerdings nicht zur Mikroregion „Němčicko“ gehören, und kommen nach „Dřevnovice“. Von der frühen Besiedelung des hiesigen Kreises zeugt auch ein Steinzeitfund – ein großer Hackenpflug mit Loch. Die Gemeinde hat sich schrittweise ausgebreitet und noch im vergangenen Jahrhundert gab es hier eine Branntweinbrennerei, eine Säge, Ziegelei, Darlehenskasse, Mühle, einen Konsum, eine Ölfabrik und ein Kurbad. Unsere erste Wanderfahrt endet im bekannten „Nezamyslice“. Diese Radrunde im Abschnitt „Nezamyslice – Tištín – Koválovice“ ist mit der markierten Trasse Nr. 5084 verbunden, die über „Unčice“, „Pavlovice“, „Srbce“, „Vrchoslavice“ nach „Měrovice“ weiterführt.
Nordwestliche Fahrradrunde
Strecke:
Nezamyslice – Dřevnovice – Chvalkovice – Želeč – Brodek u
Prostějova – Otaslavice – Dobrochov – Kobeřice – Hradčany
– Dobromilice – Doloplazy – Víceměřice – Nezamyslice

Die nordwestliche Fahrradrunde beginnt wieder in „Nezamyslice“ mit einem weiteren bedeutenden Denkmal, der zu einem Barockschloss und dem Herrensitz von „Nezamyslice“ umgebauten ursprünglichen Festung. Heutzutage können Sie das Schloss leider nicht besichtigen, weil es als Heim für geistig behinderte Jugendliche dient. Der nächste Halt ist die Gemeinde „Dřevnovice“ mit interessanten Blicken auf die herrschaftlichen Güter und in die Felder auslaufenden Gärten. Der Weg führt Sie wieder aus der Mikroregion „Němčicko“ und über die Gemeinden „Chvalkovice“, „Želeč“, „Brodek bei Prostějov“, „Otaslavice“, „Dobrochov“, „Kobeřice“, „Hradčany“ bis nach „Dobromilice“. Hier sollten Sie die Krypta mit Kapelle des Geschlechts „Bukůwka“ nicht auslassen. Die Leichenbestattungsart ist interessant - die Särge liegen auf dem Boden und die Konservierung erfolgt auf natürlichem Weg – mit Hilfe der Luft. Wenn Sie sich hier alles angesehen haben, führt Sie die Trasse nach „Doloplazy“. Das hiesige Renaissanceschloss brannte im Jahr 1904 ab und wurde im historischen Stil zu einer Wohnvilla umgebaut. Das Schloss ist ein staatlich geschütztes Denkmal und hat einen 2 ha großen Park. „Víceměřice“ ist der nächste Halt auf unserem Weg. Eine angenehme Fahrt ermöglichen die neu hergerichteten Straßen mit Randbepflanzung. Im Dorf befinden sich geschützte Kulturdenkmäler – das im späten Empirestil gebaute Schloss dient zur Zeit als Sozialfürsorgestation, aus den Werkstätten können Sie zur Erinnerung aus Weiden geflochtene Erzeugnisse mitnehmen. Ein weiteres geschütztes Denkmal ist die Statue des Hl. Jan Nepomuk vom Beginn des 18. Jahrhunderts und die Passionssäule, wo nach der Pest anno 1829 109 Opfer begraben wurden. Wie auf dem vorher beschriebenen Weg endet unsere Strecke jetzt auch in „Nezamyslice“. Im Abschnitt „Brodek bei Přerov – Otaslavice - Dobromilice – Víceměřice“ verbindet sie sich mit dem markierten Radweg Nr. 5040, der über „Němčice“, „Kojetín“, „Lobodice“ in Richtung „Tovačov“ weiterführt.
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„Gurmánská“ Trasse
Strecke:
Olomouc Řepčín – Horka nad Moravou – Litovelské Pomoraví –
Lhota nad Moravou – Litovel – Nové Zámky – Nové Mlýny – Nový
Dvůr – Červenka – Litovel – Lhota nad Moravou – Litovelské
Pomoraví – Horka nad Moravou – Olomouc
Streckenlänge: 67.5 km

Suchen Sie auf der Karte „Řepčín“. Von hier fahren wir gemeinsam los. Wir nützen den „Mährischen Weg“ (Strecke Nr.51), der uns über „Horka nad Moravou“ ins Naturschutzgebiet „Litovelské Pomoraví“ führt. Halten Sie auf den folgenden Kilometern die Augen offen. Es gibt etwas zu sehen! Der natürliche Auenwaldbestand, die Auenwiesen, Feuchtgebiete und zahlreiche stehende Gewässer des erhalten gebliebenen Flussdeltas „Morava“ sind einzigartige Fauna-Biotope, vor allem für die Vogelwelt. Auf fast dem ganzen Weg wird uns ein Lehrpfad mit zwölf Stationen begleiten.
Die Muskeln arbeiten, der Körper schwitzt und der Magen beginnt sich zu melden. Den Schweiß waschen wir in der Kiesgrube „Náklo“ ab und den Hunger beschwichtigen wir mit einer kleinen Brotzeit in der Kneipe „Pod Lipou“ in „Lhota nad Moravou“. Energie aufgetankt? Dann können wir weiter fahren. Auf uns wartet die Stadt „Litovel“. Die sechs mitten durch die Stadt fließenden Arme der „Morava“ geben „Litovel“ einen eigenen Charakter und den Namen „Hanácké Benátky“ (Venedig von Haná). Zuerst stillen wir den Durst in einem Brauhaus, das nicht aus Venedig stammt. Sicher schmeckt Ihnen die „Litoveler“ Spezialität „Pí-Pivo“. Und das Mittagessen? Von den vielen Gasthäusern und Restaurants in der Stadt probieren Sie vielleicht „U Starého mlýna“ („Bei der alten Mühle“). Ungefähr 3 km hinter „Litovel“ passiert der „Mährische Weg“ „Nové Zámky“ („Neue Schlösser“). Versuchen Sie in den umliegenden Wäldern eines der kleinen Steingebäude der Liechtensteiner Herrschaft zu finden, z.B.: Den Freundschaftstempel in antikem Stil oder den Obelisk „Komín“.
Jetzt haben Sie den letzten Abschnitt des „Mährischen Weges“ vor sich. In „Nové Mlýny“ werden wir auf der Trasse Nr. 6051 fahren. Aber zuerst besuchen wir hier das Wasserkraftwerk aus dem Jahr 1898, ein technisches Denkmal. Oder doch lieber die renommierte Gaststätte „Rybářská Bašta“ („Fischerschmaus“)?
Von der Strecke 6051 fahren wir auf dem Weg 6026 weiter über „Nový Dvůr“ und „Litovel“, wo wir wieder auf den „Mährischen Weg“ kommen. Dieses Mal fahren wir durch „Lhota nad Moravou“ nur schnell durch und zwar bis zur Jägerhütte „U Tří mostů“ („Bei den drei Brücken“).
Zum Abendessen bestellen wir nichts Großes. Auf uns wartet noch ein Abendbad im „Poděbrader“- See, der letzten Station der „Gourmettrasse“.
Empfohlene Ortskarten:
Karte „Hospody, Hospůdky, Hospůdečky“ (Gaststättenführer) Olomouce
Karte „Olomouc na kole“ („Olmütz per Rad“)
Karte „Litovelským Pomoravím“ (durch das Naturschutzgebiet „Pomoraví“)
Karte „Mikroregion Litovelsko“
Adrenalintrasse oder auch „Haná“ ist hügelig
Strecke:
Olomouc – Bystrovany – Velká Bystřice – Hlubočky – Hrubá Voda
– Jívová – Hraničné Petrovice – Těšíkovská kyselka – Bělkovice-Lašťany
– Bohuňovice – Olomouc - Černovír – Olomouc
Streckenlänge: 63 km
Die physisch anstrengendere Trasse beginnen wir mit einer mäßigen Anfahrt in der Ebene.
Haben Sie sich daran genug gelabt? Dann stellen Sie die Geschwindigkeit um, schnappen den Hosenclip ein, aus „Hrubá Voda“ nach „Jívová“ und „Hraničné Petrovice“ müssen wir einen beträchtlichen Höhenunterschied überwinden. Uff! Wir haben es hinter uns. Als Belohnung erwartet uns nun die Abfahrt von „Hraničné Petrovice“ bis zur „Těšíkovská kyselka“. Steigen Sie vom Rad ab, atmen Sie aus, erfrischen Sie sich und besichtigen Sie die Mühle in „Těšíkov“. Die Fahrt nach „Bělkovice-Lašťany“ ist ein echtes Bonbon. Genießen Sie sie. Wir fahren dem Bach von „Trusovice“ entlang, leicht bergab. Hinter „Bohuňovice“ biegen wir zum „Černovírský les“ (Forst) ab, wo ein bis jetzt funktionierendes Heißwasserwerk steht. Von hier fahren wir über „Chválkovice“ oder „Černovír“ zurück nach Olomouc.
Die Trasse wurde aus folgendem Material ausgewählt: „Cykloturistický balíček Olomoucka aneb poznáváme Olomoucko jinak“ („Radwanderpäckchen Olmütz oder Olmütz anders kennen lernen“).
Herausgeber: Stadt Olomouc
Layout, Texts: Jan Machovský, e-mail:
mapy@machovsky.cz
| Mikroregion „Šternbersko“ |
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Zu den Naturschönheiten
Strecke:
Šternberk Stadtplatz – Lužice – Moravská Huzová – Březce
– Chomoutov – Hynkov – Lhota nad Moravou – Střeň – Štěpánov
– Liboš – Hnojice – Šternberk Stadtplatz
Länge und Charakter der Strecke: 42 km, eben mit mäßigem Höhenunterschied, geeignet für alle Altersgruppen
Fahrbahncharakter: Asphalt, unbefestigter Feldweg
Streckenbeschreibung:

Vom Stadtplatz fahren wir die Trasse 6106 um den Bach herum zum Bahnhof und über den Radweg 6107 nach „Lužice“. Hinter dem Dorf biegen wir nach links nach „Moravská Huzová“ ab. Hinter dieser Gemeinde verlassen wir den Radweg 6107 und nehmen den Weg nach „Březce“. Hier an der Kreuzung links abbiegen und die Eisenbahnunterführung zum „Chumoutover“ See durchfahren. An der Kreuzung halten wir uns links Richtung „Chomoutov“, überqueren die Brücke über den Fluss „Morava“ und biegen nach rechts Richtung „Horka“ ab. Vor „Horka“ fahren wir auf den Radweg 6027 auf. Nachdem wir die Brücke über den „Mlýnský potok“ (Mühlbach) gefahren sind, biegen wir nach rechts auf den Radweg Nr. 51. Hier führt die Trasse über einen unbefestigten Feldweg. Wir durchfahren „Hynkov“ nach „Lhoty nad Moravou“. Dann fahren wir weiter über den Radweg 6107 nach „Střeň“ und „Štěpánov“. In der Ortschaft „Liboš za Štěpánovem“ biegen wir links ab und über „Hnojice“ und „Lužice“ kehren wir zurück nach „Šternberk“. Wir empfehlen, die Trasse nach „Litovel“ zu verlängern und über „Pňovice“ und „Štěpánov“ zurückzukehren.
In die Tiefe der Zeit
Strecke:
Šternberk Stadtplatz – Babice – Mladějovice – Komárov – Řídeč
– Mutkov – Chabičov –Hlásnice – Šternberk Stadtplatz
Länge und Charakter der Strecke: 30 km, zuerst eben, dann ein steiler Anstieg und eine lang gezogene, steile Abfahrt. Geeignet für gute Radfahrer.
Wegbeschaffenheit: Asphalt, unbefestigte Feldwege
Streckenbeschreibung:

Vom Stadtplatz aus folgen wir den Radweg 6106 zur Kreuzung der Straßen „Masarykova“ und „Věžní, hier biegen wir nach rechts auf die Trasse 6105 nach „Babice“ ab. Wir fahren weiter über die Landstraße Nr.444 nach „Mladějovice“, hier biegen wir nach rechts ab über „Komárov“ nach „Řídeč“. Über den Radweg 6105 fahren wir um die Jägerhütte in „Řídeč“ herum zu Kreuzung der Wanderwege „Šterlisko“ hinauf. Über den steilen Anstieg fahren wir weiter zur „Vysoká Roudná“, hinter der Jagdhütte biegen wir von der Trasse 6105 nach links ab, nach 500 Metern fahren wir rechts den gelb markierten Wanderweg Richtung „Mutkov“ hinab. Von hier fahren wir über die Landstraße 445 Richtung „Šternberk“ zum Dorf „Chabičov“. Weiter geht es nach „Hlásnice“, hinter dem Dorf biegen wir nach rechts auf den asphaltierten Feldweg ab. An der Kreuzung bei der Packerei biegen wir links auf die Landstraße nach „Šternberk“ ein.
Weitere Tipps: http://www.sternberk.cz/turisti/cyklotrasy.phtml
| Mikroregion „Uničovsko“ |
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Das ganze Gebiet in der Region hat ideale Bedingungen zum Radfahren. Die Strecken führen Sie zu historischen Denkmälern und touristischen Sehenswürdigkeiten. Sie führen Sie durch Flusstäler und auch an Flüsschen mit Wasserfällen entlang. Sie führen Sie zwischen Feldern hindurch und auf Hügel mit wunderschönen Aussichten. Überall sind die Wege von stummen Zeugen volkstümlicher Schöpfungskraft, von Glockentürmchen und Martersäulen gesäumt.
Fast in jedem Ort gibt es eine Kapelle, eine Kirche oder andere interessante Plätze, die zum Anhalten auffordern. Zur Zeit können Sie Ausflüge aus vier markierten Trassen aussuchen, oder sich in weitere Radwege hinter der Grenze der Mikroregion einklinken.
Doubrava
Strecke:
Uničov – Medlov – Zadní Újezd – Holubice – Zadní Újezd – Hill
1 – Dědinka – Troubelice – Šumvald-start – Plinkout crossroads
– Hill 2 – Plinkout – Dlouhá Loučka – Horní Sukolom – Uničov
Sovinec
Strecke:
Uničov – Horní Sukolom – Dlouhá Loučka – Kreuz am Sanat. – Hügel 1 – Abfahrt 1 – Valšov – Ende – Wanderabzweigung nach Sovinec – Těchanov – Kreuzung nach Sovinec – Křížov – Sovinec Stadtplatz – Sanatorka – Paseka – Brníčko – Uničov
Weitere Tipps: http://www.unicov.cz
Rundweg Nr. 3
Strecke:
Hranice – Teplice nad Bečvou – Valšovice – Paršovice – Týn
nad Bečvou – Lipník nad Bečvou – Podhoří – Hrabůvka – Hranice

Länge der Strecke: 40 km
Wegbeschaffenheit: Asphalt
Streckenbeschreibung:
Nach der Brücke über die „Bečva“ die Kreisstraße entlang über „Teplice nad Bečvou“ und „Valšovice“ (teilweise über die Trassen 6139 und 5) nach „Paršovice“, nach rechts Richtung „Lipník nad Bečvou“ abbiegen. Wir schließen an die Trasse Nr. 5 an und nach etwa 2 km biegen wir nach links auf den Weg 6035 ab, der uns zu der Statuengruppe „Cyril und Method“ auf der Landstraße Nr.437 führt (gleichzeitig Trasse 5035), über die wir zur Brücke über die „Bečva“ kommen. „Lipník nad Bečvou“ durchfahren wir über die Trasse 6059 und in „Loučka“ binden wir an die 6058 an, über die wir nach „Hranice“ zurückkehren.
Rundweg Nr. 6
Strecke:
Hranice – Velká – Podhoří – Peklo – Kozlov – Pramen Odry –
Slavkov – Loučka – Drahotuše – Hranice
Länge der Strecke: 51 km
Wegbeschaffenheit: Asphalt
Streckenbeschreibung:
Hranice – Velká – Podhoří – (Trasse 6058) nach der Durchfahrt von „Podhoří“ stoßen wir in einer scharfen Kurve auf den Anfang der grünen Markierung, die uns zum asphaltierten Waldweg führt, auf dem wir durch die „Peklo“ (Hölle) genannte Klamm über einen lang gezogenen Anstieg zur Landstraße Nr. 441 (Olomouc – Potštát) weiterfahren. Auf dieser bleibend links zur Gemeinde „Kozlov“, die rote Markierung bringt uns dann zur Oderquelle. Auf dem Rückweg biegen wir nach 2,5 km links auf den grün markierten Weg über „Slavkov“ ein, wo wir die grüne Markierung verlassen und über die Landstraße nach „Loučka“ weiterfahren. Von hier die Trasse 6158 nach „Milenov“, über die Landstraße, bei „Drahotuše“ kreuzen wir die E 442 am Rondell, danach links und am Flugplatz vorbei nach „Hranice“.