Mittelmähren befriedigt gleichfalls die Liebhaber der sakralen Kunst. Die Stadt Olomouc weist bezüglich der Einwohnerzahl die meisten Kirchenbauten in der Tschechischen
Republik auf und die anderen Städte in der Region stehen nicht weit dahinter zurück.
Die Besichtigung der kirchlichen Denkmäler ermöglicht dem Besucher tief in die vergangenen
Zeiten einzudringen und in der ruhigen Atmosphäre der heiligen Stätten die unvergängliche
Schönheit der architektonischen Schätze und der alten Gemälde zu genießen.

Tel.: +420 581 224 105
Museum des Erzbischofs Antonín Cyril Stojan
Im Museum werden Objekte ausgestellt, die das Leben und die Tätigkeit des Erzbischofs Antonín Cyril Stojan, der in der Zeit der Ersten Republik tätig war, dokumentieren. Zu weiteren Exponaten gehören die mährischen Trachten und verschiedene Gerätschaften.
| Brodek u Pøerova |
| Oben
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Tel.:
+420 581 741 367
http://www.iweb.cz/zvony/index.htm
Glockenwerk – kirchliche Denkmäler
Im Jahre 2000 wurde ein einzigartiges, 5,5 m hohes Glockenwerk in Betrieb gesetzt, das dank seiner Ausmaße und der interessanten Verarbeitung als europäisches Unikat gilt.
Tel.: +420 581 607 479
http://www.mic.hranet.cz
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http://www.mesto-hranice.cz
Kirche der Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers
Die imposante Kirche auf dem historischen Stadtplatz hat eine
ungewöhnlich gebaute Frontseite mit einem Turm. Die Kirche
trägt das Zeichen der Dietrichsteiner.
Tel.:
+420 582 396 923
http://www.jesenec.cz
Kirche des Hl. Libor
Das Schmuckstück
der wunderschönen Kirche vom Anfang
des 18. Jh. ist der Altar mit Schnitzereien in der Form eines auseinandergezogenen Baldachins. Die Innenräume schmücken prachtvolle Gemälde mit Szenen aus dem Leben des Hl. Libor.
Tel.: +420 581 762 046, +420 581 202 202
http://www.kojetin.cz
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Ist eine Dominante der Stadtsilhouette. Auf einem ursprünglich
gotischen Grundriss erhebt sich der aus dem 17. Jahrhundert
stammende Barockbau. Die Komposition des Kojetiner Domes krönen
der Doppelturm und der, der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
zugeordnete, Giebel. Der Innenraum mit wertvoller Orgel war
um die Mitte des 18. Jahrhunderts einheitlich nach dem Vorbild
des Wiener Klassizismus eingerichtet.
Tel.: +420 581 746 253
http://www.kokory.unas.cz
Kirche der Mariä Himmelfahrt

Zu den bemerkenswerten Bestandteilen der Kirche aus dem 19.
Jh. gehört das überdachte Treppenhaus mit 60 Granitstufen.
Das Treppenhaus erinnert an die alten Geschlechter der Pfarrei
in Kokory, in jeder Stufe ist der Name ihres Stifters eingraviert.
Kapelle des Hl. Franziskus Xaverius
Die von den Jesuiten erbaute barocke Kapelle aus dem Jahre 1724 gilt als schönste Kapelle in der Hanna.
Tel.: +420 573 331 473
http://www.mesto-kromeriz.cz
Kirche des Hl. Johannes des Täufers
Die ursprünglich romanische Kirche mit gotischen Elementen haben im 18 Jh. die Piaristen zur barocken Kirche umgebaut und fügten das Kolleg hinzu. Dank der Dekorationen im Rokokostil, an denen die besten Künstler
aus Mähren und Österreich gearbeitet haben, wird die Kirche als eine
der schönsten in Mähren eingestuft. Über dem Eingang befindet sich eine einzigartige Statuengruppe, die die Taufe Christi darstellt.
Kirche des Hl. Mauritius
Die Kirche ließ im 13. Jh. Bischof Bruno von Schaumburk erbauen. Die heutige Gestalt hat sie im 19. Jh. bei dem Umbau im pseudogotischen Stil gewonnen. Bemerkenswert sind die Marienkapelle und die prunkvollen Innenräume der Kirche.
Kirche der Gebenedeiten Jungfrau Maria
Der barocke Bau entstand an der Stelle einer älteren Kirche, von der noch
der Turmkern erhalten geblieben ist. Zu den bemerkenswerten Einzelheiten
gehören die steinernen Kreuze vor der Kirche und in ihrem Garten, sowie
die barocke Ausstattung des Interieurs.
Tel.: +420 581 624 270
Kirche des Hl. Johannes des Täufers
Die hölzerne volkstümliche Kirche mit Schindeldach stammt aus dem 18. Jh. Ihr Interieur bilden die, den Kreuzweg darstellenden, Tafelgemälde und ein bemerkenswerter hölzerner Altar.
| Lipník nad Beèvou |
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Tel.: +420 581 773 763
http://www.mesto-lipnik.cz
Kirche des Hl. Franziskus Seraphinus
Die Böhmische Brüderkirche im Renaissancestil in Lipník ließ
in den Jahren 1590 - 1593 Petr Vok von Rožmberk erbauen. Hundert
Jahre später überging die Kirche in den Besitz der Piaristen,
die sie umbauen ließen. Zu den Schätzen der Kirche gehören
der einzigartige, mit singenden und spielenden Engelfiguren
verzierte Orgelschrank und das monumentale Eingangstor mit
einem getriebenen barocken Gitter.
Kirche des Hl. Jakob
Der gotische Bau aus dem 14. Jh. wurde später im barocken
Stil umgebaut. Die innere Einrichtung stammt aus dem 18 Jh.
Bemerkenswert ist der architektonisch ungewöhnliche Altar
der Hl. Barbara. Die Kirchenglocken befinden sich in dem benachbarten
im Renaissancestil gebauten Glockenturm.
Tel.: +420 585 513 385, +420 585 513 392
http://www.olomouc-tourism.cz
Dom des Hl. Wenzels
Die monumentale, ursprünglich romanische Kathedrale aus dem 12. Jh. ist zweifellos der bedeutendste Sakralbau in Olomouc. Sie hat zahlreiche Umbauphasen durchgemacht und die Besucher können sie heutzutage in der neugotischen Gestalt bewundern. Die Kathedrale und ihre nahe Umgebung gehören zu den schönsten Plätzen in Olomouc.
Maria Schneekirche
Die Kirche des Jesuitenordens wurde anfangs des 18. Jh. erbaut und zeichnet sich durch eine sehr reichhaltige und dekorative Verzierung der Innenräume aus. Heutzutage dient sie als Pfarrkirche, in der studentische Messen abgehalten werden.
Kirche des Hl. Michael
Die drei barocken Kuppeln der Kirche des Hl. Michael tragen bedeutend zu dem charakteristischen Panorama der Stadt bei. Diese dominikanische Kirche war der erste Kuppelbau in Mähren. Sie wurde im 13. Jh. erbaut, nach der schwedischen Belagerung der Stadt im 17. Jh. kam es jedoch zu einem weitgreifenden Umbau.
Die Statuen an der Stirnwand gehören zu den besten Werken der barocken Bildhauerei in der Tschechischen Republik.
Kirche des Hl. Mauritius
Einer der wertvollsten Bauten der Spätgotik in Mähren entstand
im 15. Jh. Das Unikat des Pfarrdomes ist die größte Orgel
in Mitteleuropa, die der Vratislauer Mister Michael Engler
gebaut hat. Bemerkenswert ist auch die spätgotische Statuengruppe
Jesus am Berg Olivet. Vom mächtigen Kirchenturm aus eröffnet
sich ein überwältigender Ausblick in die weite Umgebung.
Kloster Hradisko
Das Kloster wurde im 11. Jh. als Sitz der Benediktiner erbaut. Im 12. Jh. wurden die benediktinischen Mönche jedoch gezwungen das Kloster zu verlassen und die Prämonstratenser ersetzten sie. Hradisko machte mehrere Katastrophen durch und einigemale wurde das Kloster teilweise zerstört. Heute trägt
es barocke Gestalt und dient seit 200 Jahren als Militärkrankenhaus. In einem seiner Türme befindet sich die Austellung zur Geschichte des Klosters.
Der Erzbischöfliche Palast
In dem prunkvollen frühbarocken Palast haben die Olmützer
Bischöfe und Erzbischöfe bereits seit dem 16. Jh. ihren Sitz.
Im Jahre 1848 wurde hier Franz Josef I zum Kaiser gekrönt.
In den mit Wandgemälden und Stukkaturen geschmückten Innenräumen
des Palastes hielt sich im Jahre 1995 Papst Johannes Paul
II auf.
Kapelle des Hl. Sarkander
Die Kapelle vom Anfang des 20.Jh. steht an der Stelle des ehemaligen Stadtgefängnisses, in dem Jan Sarkander, dem die Kapelle geweiht ist, zu Tode gemartert wurde. Zu den bemerkenswerten Details gehören die Steinmetz- und
Bildhauerarbeiten, sowie die originelle Exposition der Foltergeräte im Souterain.
Tel.: +420 582 329 722–3
http://www.mestopv.cz
Kirche der Kreuzerhöhung und das ehemalige Augustiner Kloster
Das älteste Denkmal wurde auf Veranlassung von Petr aus Kravaøe
im 14. Jh. erbaut. Später wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut. Als Unikat kann der Kreuzweg aus der Hand des Künstlers František Bílek aus dem Jahre 1906 bezeichnet werden.
Kirche der Hl. Peter und Paul
Die Kirche wurde in den Jahren 1728 - 1731 im Barockstil umgebaut und hat die ursprüngliche Ausstattung der Innenräume bewahrt. Charakteristisch ist der zwiebelförmige Turm. Zur Kirche gehört die zweistöckige achtwinklige Kapelle des Hl. Lazarus.
Kirche des Hl. Johannes Nepomuk und Kloster der Barmherzigen Brüder
Die monumentale Barockkirche, an die das Kloster direkt
anknüpft, zeichnet sich durch eine reichhaltige, anspruchsvolle
Interieurausstattung aus. Die homogene Gestaltung der Innenräume
kann als Paradebeispiel des Spätbarocks gelten. Die Gewölbefresken
hat František Antonín Sebastini gemalt.
Tel.: +420 581 217 187
http://www.mu-prerov.cz
Kirche des Hl. Laurentius

Mit Statuen atuen reichhaltig dekorierte Stirnwand und die
aufwendigen Verzierungen der Innenräume auf. Sie wurde im
18. Jh. erbaut.
Griechisch-Orthodoxe Kirche der Hl. Cyril und Metod
Die Kirche steht am südlichen Rand der Denkmal-Zone an der Stelle einer Synagoge aus dem 16. Jh. Sie wurde im neuromanischen Stil erbaut
und die Innenräume im Stil der Sezession wurden von dem Wiener Architekten Jacob Gartner entworfen. Die Kirche gehört zu den nationalen Kulturdenkmälern. Dank der ausgezeichneten Akustik werden hier
oft Konzerte veranstaltet.
Tel.: +420 582 362 738
Kirche der Kreuzerhöhung
Die Kirche stammt
aus dem 13. Jh. und es handelt sich um den ältesten sakralen Bau in der Region Prostìjov. Bemerkenswert ist der gut erhaltene romanische Kern.
Tel.: +420 585 012 320
http://www.sternberk.cz
Mariä Verkündigungskirche
Die Kirche ist das Werk des Architekten F. A. Grimm, der als
Repräsentanten des französisch orientierten rokoko-klassizistischen
Stils gilt. Die Kirche bildet einen Bestandteil des großen
Baukomplexes des ehemaligen Augustiner Klosters aus der 1.
Hälfte des 18. Jh. Die Gewölbe verzieren die Gemälde von F.
A. Sebastini (Šebesta). An die Kirche knüpft der Kreuzgang
mit erhaltenen Überresten der gotischen Gewölben an.
Tel.: +420 585 054 060
http://www.unicov.cz
Kirche der Mariä Himmelfahrt
Die aktuelle neugotische Gestalt verlieh der Kirche
aus dem 14. Jh. der hiesige Architekt Vodièka. Zu den interessanten Detailen der dekorativen Innenraumausstattung gehören
z. B. moderne Fenstervitragen aus den 20-er Jahren des 20. Jh.
Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes
Die ursprünglich mittelalterliche Kirche knüpft an das ehemalige Minoriten Kloster an. Nach einem vernichtenden Brand wurde sie im Barockstil umgebaut und dient heutzutage als Konzertsaal und Galerie.
Wallfahrtsorte
Tel.: +420 585 964 263,
http://www.dubnadmoravou.cz

In der Wallfahrtskirche der Mariä Reinigung begannen sich nach einer
Sage die Pilger wegen eines Bildes der Hl. Maria, das in der Nacht leuchtete, zu treffen. Die Tradition der Wallfahrten dauert über 250 Jahre und auch heute wird regelmäßig in Anwesenheit
des Olmützer Erzbischofs ein außergewöhnlicher feierlicher
Wallfahrtsgottesdienst abgehalten,
der von dem hiesigen Domchor begleitet wird. Bemerkenswert
ist gleichfalls die reichhaltige barocke Interieurverzierung der Kirche.
| Kostelíèek
(Hranice) |
| Oben
| |
Tel.: +420 581 601 667,
http://www.mesto-hranice.cz

Im Areal des Wallfahrtortes Kostelíèek befinden sich die Mariä Friedhofskirche, die Kapelle des Hl. Antonius Paduanus im frühbarocken Baustil und der Friedhof, der von einer Mauer eingezäumt wird, in die 14 kleine Kapellen eingebaut sind (es handelt sich um die einzelnen Stationen des im Jahre 1739 eingeweihten Kreuzwegs). Die Wallfahrten finden alljährlich am Sonntag den 13. Juni statt (am Tag des Hl. Antonius), am 15. August (am Tag der Mariä Himmelfahrt) und am 8. September (am Tag der Mariä Geburt). Die Messen beginnen regelmäßig um 10,00.
Tel.: +420 582 376 812 (Pfarre)

Die malerische Barockkapelle des Hl. Antonius in Krakovec wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jh. von einem unbekannten italienischen Architekten entworfen. Bereits seit einigen Jahrhunderten ist sie ein
bekannter Wallfahrtsort.

Die Kirche befindet sich auf dem Militärübungsplatz Libavá. Die Geschichte der Wallfahrten nach „Stará Voda“ (Altwasser) reicht bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts zurück. Die hiesige Kirche war in der Vergangenheit ein ausgedehnter Barockbau mit zwei Türmen, fünf Glocken, einem Hof und einem geschützten Kreuzgang mit Kreuzweg. Leider fand hier aber 1949 die letzte Wallfahrt statt und das gesamte Gebiet wurde aus militärischen Gründen geschlossen.

Das malerische Dorf Stará Voda wurde aufgelöst und nach und nach dem Erdboden gleichgemacht. Die Kirche verfiel langsam. Die Situation änderte sich erst nach dem Abzug der sowjetischen Soldaten. Die Umgebung der Kirche wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und man begann mit ihrer allmählichen Rekonstruktion. Die erste Wallfahrt fand hier am 28. September 1991 statt.
Wallfahrten: Am ersten Samstag im Juni findet hier die Wallfahrt der Strafgefangenen statt. Die Hauptwallfahrt ist am Samstag (10 Uhr) und am Sonntag (15 Uhr) nach dem Feiertag der Hl. Anna und weitere Wallfahrten am Sonntag (15 Uhr) um den Feiertag Maria Himmelfahrt und am Sonntag (15 Uhr) um den Feiertag Geburt der Jungfrau Maria.
http://www.ado.cz/poutni/stara_voda/stara_voda.htm
http://www.libavsko.cz/staravod.htm
| Svatý
Hostýn (735 m ü. d. M.) |
| Oben
| |
Tel.: +420 573 380 070
http://www.hostyn.cz

Der Berg Hostýn mit der Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt zieht die Pilger bereits seit drei Jahrhunderten an. Der Ort diente schon in viel früheren Zeiten als eine Heiligenstätte, als sich die Kelten auf diesem Berg ihr Oppidum erbaut hatten. Die heutige Basilika wurde im 18. Jh. erbaut. Über
dem Hauptaltar befindet sich eine einzigartige Statue der Hl. Maria mit dem Jesuskind in Lebensgröße.Die Besucher können hier gleichfalls das heilende Quellenwasser genießen.
| Svatý Kopeèek (Der Heilige Berg) |
| Oben
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Tel.: +420 585 513 385, +420 585 513 392
http://www.olomouc-tourism.cz

Die Kirche der Mariä Heimsuchung auf dem Heiligen Berg gehört
zu den meist besuchten Wallfahrtsorten in der Tschechischen
Republik. Sie wurde im 17./18. Jh. an der Stelle einer von
den Schweden zerstörten Kapelle erbaut. Bereits vor der Erbauung
der Kirche trafen da jedoch zahlreiche Pilger zusammen. Der
Legende nach gründete die Wallfahrtsstätte der Olmützer Bürger
und Weinhändler Jan Andrýsek, nachdem ihm im Traum die Jungfrau
Maria diesen Auftrag gegeben hatte. Bemerkenswert ist die
Lage dieser Wallfahrtskirche. Die Hauptachse ist nicht vom
Osten nach Westen gerichtet, sondern die Kirche steht mit
der Stirnseite dem Kloster Hradisko zugewandt. Der Priester,
der vom Altar die Gläubigen segnete, erteilte daher bei offenstehenden
Tor auch dem Kloster seinen Segen. Heutzutage wurde der Ruhm
dieses Wahlfahrtsorts neu entdeckt und alljährlich finden
hier unvergessliche Pilgerfahrten, Gottesdienste und Konzerte
statt. Im Jahre 1995 erhöhte der Papst Johannes Paul II die
Kirche zur Basilika Minor.