Errichter:
Stiftungsfond für Montanistik und Geologie Länge:
14 km Rundweg Anzahl Zwischenstopps:
12 Erreichbarkeit:
Der Naturlehrpfad bildet einen Rundweg und beginnt bzw. endet auf dem Stadtplatz in Zlaté Hory (BAHN und BUS) beim Städtischen Museum. Er beginnt parallel mit dem blau markierten Wanderweg und führt an dem Busbahnhof vorbei zum Querberg (Pøíèná hora). Der Höhenunterschied zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt beträgt 545 m. Die Rundgangsdauer beträgt 6 Stunden. Der Weg ist mit lehrpfadspezifischen Zeichen markiert. |

Der Lehrpfad führt auf den anliegenden Hügeln um die Stadt
Zlaté Hory. In den umliegenden Wäldern und an den Bächen finden
wir zahlreiche Steinhügelchen, sog. „Seifenhügel“, mit gewonnenem,
gewaschenem Gestein, und sog. „Pingen“, durch den oberflächennahen
Abbau entstandene Vertiefungen. Die Landschaft ist von der
Metallgewinnung gekennzeichnet und ihre Spuren aus verschiedenen
Perioden finden wir über die Umgebung verstreut. In den Hügeln
oberhalb der Stadt Zlaté Hory befinden sich Schächte und Stollen,
in denen der Untertagebau stattgefunden hat. Der Lehrpfad
führt vorwiegend durch bewaldetes Terrain. Sein wesentlicher
Teil führt durch das unterbaute Gebiet, in dem die Gefahr
der Absenkung des Untergrunds ständig besteht. Gehen Sie deshalb
aus Sicherheitsgründen nur auf markierten Wegen und betreten
Sie weder Einsenkungen noch offene Bergwerke.
| Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
| 1 |
2,5 |
Lehmfeld |
7 |
8 |
Bleistollen |
| 2 |
3 |
Kupferstollen |
8 |
8,5 |
Neuer Haklberger Stollen |
| 3 |
4,5 |
Mine Mariahilf III |
9 |
9 |
Uhustein |
| 4 |
5 |
Mine Mariahilf I |
10 |
9,5 |
Edelstein |
| 5 |
7 |
Große Pingen |
11 |
11 |
Goldwäsche |
| 6 |
7,5 |
Starohoøí – Kunstschacht |
12 |
11,2 |
Kupferminen |
Weitere Informationen:
Stiftungsfond für Montanistik und Geologie, Erbenova 384,
P.S. 65, 730 01 Jeseník
Terra, Sammelband des Stiftungsfonds für Montanistik und Geologie, 6. Jahrgang, Jeseník 2000
Stadtmuseum, nám. Svobody 97, 796 76 Zlaté Hory,
Tel.: +420 584 425 329
http://www.zlatehory.cz,
e-mail: muzeum@zlatyhory.cz
|
Naturlehrpfad REJVÍZ |
| Oben
| |
Errichter:
Verwaltung des NSG Gesenke
Länge: 3 km Anzahl Zwischenstopps: 5
Erreichbarkeit:
Der Pfad ist mit dem Bus aus Jeseník nach Rejvíz erreichbar. Der Weg beginnt bei der Pension Rejvíz (ehemalige Nosek Hütte) und verfolgt die gelbe Wanderwegmarkierung in Richtung Bublavý potok. An der Station Nr. 3 ist die Geländestation der Naturwache mit der Kasse untergebracht. Hier werden Sie gebeten, mit einem symbolischen Beitrag zur Instandhaltung des Pfades beizutragen. Ein Permanenzdienst erteilt weitere Informationen über die Lokalität. Der Naturpfad geht auf dem Flechtweg zum Großen Moossee mit einer Fläche von 1693 m2 und einer maximaler Tiefe von 3 m weiter. Der Weg ist mit lehrpfadspezifischen Zeichen markiert. Der Pfad ist in der Sommersaison von Mai bis Oktober zugänglich. |

Der Naturlehrpfad Rejvíz befindet sich im gleichnamigen nationalen Naturreservat im nordöstlichen Teil des Hohen Gesenkes. Für dieses Reservat sind die Moore, übrigens die größten in Mähren, charakteristisch, welche dem Typ der Hochmoore angehören. Sie entstanden in der Nacheiszeit vor ungefähr 6-7 Tausend Jahren. Das ganze Gebiet liegt in einem flachen Becken, deshalb fließt das Wasser von den umliegenden Abhängen hinein, wo es durch den undurchlässigen Untergrund aufgefangen wird. Der Fichtenwald starb infolge starker Vernässung ab und seine Über-reste, welche die Schutzzone des eigentlichen Moores bilden, weichen allmählich dem lichten Sumpfkiefernbestand, in dem stellenweise Birken, Erlen und Vogelbeerbäume eingestreut sind. Die Sumpfkiefer erreicht hier eine Höhe von 6-15 Meter. Trotz ihres niedrigen Wuchses sind die ältesten Bäume jedoch mehr als 150 Jahre alt.
Von den Pflanzenarten sind der fleischfressende Rundblättrige Sonnentau, Oxycoccus quadripetalus Gilib, die Rauschbeere und der Sumpfporst beachtenswert. Von den niedrigeren Lebewesen kommen hier als Rarität Vertreter der arktischen Fauna vor – z.B. die Wasserjungfern, aus der Familie der Schmetterlingen Hochmoorgelblinge und die Moorameisen. Von den Amphibien ist wenigstens der Moorfrosch zu nennen.
| Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
|
| 1 |
0 |
Penzion Rejvíz |
| 2 |
0,7 |
Am Denkmal |
| 3 |
2,2 |
Geländestation |
| 4 |
2,7 |
Zwischenstopp |
| 5 |
3 |
Großer Moossee |
Weitere Informationen:
Verwaltung des NSG Gesenke, Šumperská 93, 790 01 Jeseník,
Tel.: +420 584 402 228,
Tel./Fax:
+420 584 403 050,
e-mail: jeseniky@schkocr.cz,
http://www.schkocr.cz/jeseniky
http://
www.praded-info.cz/chko
Wanderkarte Nr. 55, Hohes Gesenke,
1:50 000
| Naturlehrpfad
PASÁK |
| Oben
| |
Errichter:
Verwaltung des NSG Gesenke und das Gemeindeamt Branná
Länge: 12.5 km Rundweg
Anzahl Zwischenstopps: 14
Erreichbarkeit:
Der Naturlehrpfad beginnt in Branná unter der
Bahnstation (BUS und BAHN) und bildet einen Rundweg.
Er ist nur für Fußgänger bestimmt. Für den Radsport
ist er nicht geeignet, der Weg führt abschnittsweise
über Felsenspalten. Der Weg ist mit den lehrpfadspezifischen
Zeichen markiert und verläuft teilweise parallel zu
den grün und gelb markierten Wanderwegen. |

Aus Branná führt der Pfad bergauf über Waldwege auf die Bergkämme des Gesenke-Gebirges, wo sich in den Gipfelbereichen der Felsen Pasák (Hirt) befindet.

Es handelt sich um Felsenkliffe und kleinere Felsen mit interessanten Erosionsformationen. Sie bilden eine 250 m lange und bis 30 m hohe Felsenwand. Der Pasák-Felsen ist eine bedeutende geologische und geomorphologische Formation – ein Felsenrücken mit Frostkliffen, Überhängen, Terrassen und isolierten Felsen, von denen einer aufgrund seiner Form den Namen des Naturdenkmals und die Sage über den versteinerten Hirt entstehen ließ. Beachtlich ist das 2 m hohe Felsenfenster. Vom Gipfel des Pasák-Felsens eröffnet sich ein Panoramablick auf den Hauptkamm des Gesenkes und auf den Grulicher Schneeberg (Králický Snìžník).
| Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
km |
Name
des Zwischenstopps |
| 1 |
0 |
Lagenkarte |
8 |
7 |
Waldschmalspurbahn |
| 2 |
0,5 |
Geschichte und Bedeutung der Eisenbahn in der Region Branná |
9 |
8 |
Holztrift |
| 3 |
2 |
Flora in der Umgebung von Branná |
10 |
8,5 |
Grenzfestung |
| 4 |
3 |
Naturdenkmal Pasák (Hirt) |
11 |
9 |
Dynamische Flussentwicklung des Flusses Branná |
| 5 |
4,5 |
Charakteristische Fauna in der Umgebung von Branná |
12 |
9,5 |
Bergbautätigkeity |
| 6 |
5 |
Topographische Orientierung - Aussicht |
13 |
10 |
Infanterieblockhaus |
| 7 |
6 |
Anthropogene Terrainveränderungen |
14 |
12,5 |
Bedeutende Denkmäler der Gemeinde
Branná |
Weitere Informationen:
Verwaltung des NSG Gesenke,
Šumperská 93, 790 01 Jeseník,
Tel.: +420 584 402 228,
Tel./Fax:
+420 584 403 050,
e-mail: jeseniky@schkocr.cz
http://www.schkocr.cz/jeseniky,
http://www.praded-info.cz/chko
Wanderkarte Nr. 55, Hohes Gesenke, 1:50 000
|
Èervenohorské sedlo – Šerák – Ramzová |
| Oben
| |
Errichter:
Verwaltung des NSG Gesenke
Länge: 14,5 km Anzahl Zwischenstopps: 8
Erreichbarkeit:
Èervenohorské sedlo (BUS) oder Ramzová (BUS und BAHN) und weiter mit der Seilbahn über Èernava auf den Berg Šerák. Aus dem Šerák ist der Abstieg in die Gemeinde Ramzová zu Fuß oder mit der Seilbahn möglich. Das Gebirgsterrain mit großer Überhöhung, sowie der Pfad, sind nur für Fußwanderer möglich. Der Zugang ist auch über den gelb markierten Wanderweg aus Jeseník, über den blau markierten Wanderweg aus Horní Lipová und über den grün markierten Wanderweg aus Kouty nad Desnou möglich. |

Der Pfad führt aus Èervenohorské sedlo auf dem neu rekonstruierten Weg in Richtung Vøesová studánka. Die Hütte Vøesová studánka wurde für Bedürfnisse der Pilger erbaut. Heute steht nur eine kleine Steinkapelle an diesem Ort, die als ein Schutzraum für eine heutzutage nur wenig wasserreiche Quelle dient. Gegenüber Vøesová studánka unter dem Verbrannten Berg (Spálená hora) ist eine interessante Formation – das Steinmeer – zu sehen, das durch die Temperaturschwankungen und den Zerfall des Gesteins bereits am Anfang der Quartärperiode entstanden ist. Der Pfad führt über das nationale Naturreservat Šerák – Keprník, das älteste Reservat in Mähren, weiter. Er wurde bereits im Jahr 1903 durch die Initiative von Botanikern gegründet. Im Gebiet von Trojmezí sind stellenweise Hochmoore, Moore auf Abhängen und Kämmen, mit typischen Pflanzenarten entwickelt. Auf dem Gipfel des Bergs Keprník (1423 m ü. M.) befindet sich ein steinerner Wegweiser – ein Ort mit wunderschöner Aussicht auf die höchsten Berge des Gesenkes, des Reichensteiner Gebirges (Rychlebské hory) und des Massivs Grulicher Schneeberg (Králický Snìžník). Ein weiterer Gipfel auf dem Weg ist Šerák (1351 m ü. M.) mit einer Berghütte.
| Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
| 1 |
0 |
Èervenohorské sedlo - Eingangstafel |
|
5 |
7,8* |
Die Sage über den Fuhrmann (Vozka) |
| 2 |
0,4 |
Steinbruch über dem Èervenohorské sedlo |
|
6 |
7 |
Waldkultur von Branná |
| 3 |
3,7 |
Geschichte von Vøesová studánka (Vøesová Quelle) |
|
7 |
9,5 |
Fauna |
| 4 |
6,3 |
Hochmoor |
|
8 |
14,5 |
Ramzová - Eingangstafel |
(*Abstecher auf dem gelb markierten Wanderweg)
Weitere Informationen:
Verwaltung des NSG Gesenke,
Šumperská 93, 790 01 Jeseník
Tel.: +420 584 402 228,
Tel./Fax:
+420 584 403 050,
e-mail: jeseniky@schkocr.cz,
http://www.schkocr.cz/jeseniky,
http://www.praded-info.cz
Wanderkarte Nr. 55, Hohes Gesenke, 1:50 0000
| Naturlehrpfad
Králický Snìžník |
| Oben
| |
Errichter:
Wälder der Tschechischen Republik, Forstverwaltung Hanušovice
Länge: 14 km Anzahl Zwischenstopps: 15 Erreichbarkeit:
Der Naturlehrpfad beginnt in der Gemeinde Dolní
Morava und führt auf dem gelb markierten Wanderweg durch
das Tal der March bis zu deren Quelle unter dem Gipfel
des Grulicher Schneebergs. Der Pfad führt auf dem rot
markierten Wanderweg zum Wegweiser über der Adelheidquelle
(Adélin pramen), von hier aus auf dem gelb markierten
Wanderweg weiter und endet bei der Hütte Návrší. Die
Route kann in der Gegenrichtung von der Hütte Návrší
über die March-Quelle in die Gemeinde Dolní Morava durchwandert
werden. In der Region Olomouc befindet sich nur der
abschließende Teil des Pfades. |

Das Wahrzeichen des Naturlehrpfads bezeichnet die Silhouette
eines Elefantenbabys, das inoffizielle Symbol des Bergs Grulicher
Schneeberg (Králický Snìžník). Eine Statue des Elefantenbabys
ist knapp unter dem Gipfel bereits 1932 errichtet worden.
Durch die ausgeprägte Talsenke fließt der Oberlauf des Flusses
March und zieht eine Milchquelle vom Karstursprung hinzu.
Hier liegen die Höhlen Tvarožné díry, die Wasserschwinde des
Bachs Poniklec, die Marmorhöhlen, die Patzelt Höhle und Karstquellen
bei der Gemeinde Dolní Morava. Das Massiv des Grulicher Schneebergs
besteht aus Migmatiten, Orthogneis und Paragneis. Es entstanden
das charakteristische Quellamphitheater des Flusses March,
Frostkliffe, das Steinmeer und andere periglaziale Erscheinungen.
Die Geröllfelder und alpine Wiesen blieben nur inselförmig,
vor allem in den Kammbereichen, erhalten. Die Krautschicht
ist hier ziemlich arm, bestehend aus bescheidenen Arten wie
Ährengras, Heidelbeere, Euro-päischer Siebenstern, Gemeiner
Alpenlattich, Wolliges Reitgras und Drahtschmiele. In den
Jahren 1895 bis 1899 wurde durch die Glatzer Sektion des Mährisch-Schlesischen
Sudetenbergvereins ein 33,5 m hoher steinerner Aussichtsturm
erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er jedoch nicht instand
gehalten und sein Zustand war 1973 so schlecht, dass er abgerissen
werden musste.
| Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
km |
Name des Zwischenstopps |
| 0 |
0 |
Eingangstafel |
9 |
7 |
Lawinenbahn |
| 1 |
0,5 |
Geschichte des March-Tals |
10 |
7,5 |
Waldwiederherstellung der Kalamitätskahlflächen |
| 2 |
1 |
Milchquelle |
11 |
8 |
Untere Waldgrenze |
| 3 |
2,5 |
Geomorphologie und Geologie |
12 |
8,5 |
Geröllfelder und alpine Wiesen |
| 4 |
3 |
Forstwirtschaft |
13 |
9 |
Geschichte des Gipfels |
| 5 |
4,5 |
Wald |
14 |
11 |
Hochmoor |
| 6 |
5 |
Ursprung des Fichtenbestands |
15 |
12 |
Geschichte der Region Staré Mìstoa |
| 7 |
6 |
Jagdwesen und wildbedingte Waldbeschädigung |
|
16 |
14 |
Hütte Návrší |
| 8 |
6,5 |
Natürlicher Bergfichtenwald |
|
|
|
|
Weitere Informationen:
Agentur für Natur- und Landschaftsschutz
Lafayettova 13, 772 00 Olomouc,
Tel.: +420
585 224 157
Wälder der Tschechischen Republik, Forstwirtschaft Hanušovice
Osvobození 251,
Tel.: +420 583 231 271
|
Mineralogischer Lehrpfad SOBOTÍN – MARŠÍKOV |
| Oben
| |
Errichter:
Verwaltung des NSG Gesenke und das Heimatkundliche Museum Olomouc
Länge: ca. 12 km
Anzahl Zwischenstopps: 6 + 2 Eingangskarten
Erreichbarkeit:
Sobotín (BUS und BAHN) und Maršíkov (BUS), leichtes
Terrain mit mittlerer Überhöhung, Wanderung vorwiegend
auf Waldwegen. Die Strecke ist weder mit Wandermarkierung
noch mit anderen Zeichen markiert. |

Es handelt sich um den ersten Lehrpfad seiner Art in der Tschechischen Republik, der Pfad führt die Besucher in sechs bedeutende mineralogische Lokalitäten im Gesenke. Auf den anliegenden Hügeln kommen interessante Mineralien vor, die man mit ein wenig Glück finden kann. Vereinzelt im Wald befinden sich hier durch den Gesteinabbau entstandene Hügelchen, auf denen Reste des nicht abgebauten Minerals zu finden sind. Die einzelnen Orte sind nicht durch eine Markierung verbunden. An den Eingangsorten in Sobotín (Bahnhof) und Maršíkov (Geschäft) sind Karten mit den eingezeichneten Stationen installiert.
| Zwischenstopp |
Name des Zwischenstopps |
|
| 1 |
Pfarrerb |
| 2 |
Hügel Smrèina |
| 3 |
Steinhübl |
| 4 |
Schinderhübel |
| 5 |
Kožušná |
| 6 |
Granatfelsen |
|
Weitere Informationen:
Verwaltung des NSG Gesenkes
Šumperská 93, 790 01 Jeseník
Tel.: +420 584 458 659
Tel./Fax: +420 584 458 646
e-mail: jeseniky@schkocr.cz
http://www.jeseniky.ochranaprirody.cz
http://www.praded-info.cz
Wanderkarte Nr. 55, Hohes Gesenke, 1:50 000
|
Öko/Waldpfad ŠVAGROV |
| Oben
| |
Errichter:
Zentrum für ökologische Erziehung DDM Vila Doris
Länge: 2,5 km oder 4,5 km (längere
Route)
Anzahl Zwischenstopps: 5 oder 12 (längere Route)
Erreichbarkeit:
Der Ökopfad ist für die Fußwanderer, beziehungsweise auch für Reiter, im Winter dann für die Skiläufer, geeignet. Der Pfad beginnt bei der Wanderstation Švagrov, unter dem Massiv des Bergs Mraveneèník, 2 km von der Gemeinde Verníøovice entfernt. Die Route bildet einen Rundweg und der Anfang bildet gleichzeitig auch das Ende des Pfades. Entlang der Route sind keine Informationstafeln, sondern nur Pfähle mit der Bezeichnung der Station, angebracht. Auf dem Weg können Sie auf Anfrage gerne von einem Führer an das Zentrum für ökologische Erziehung (DDM Vila Doris Šumperk) begleitet werden. |
Der Öko-Waldpfad Švagrov ist auf Naturentdeckung und auf Ökologie ausgerichtet. Er ist für eine Vertiefung der Umwelterziehung, der kleinen sowie großen Besucher, für die Intensivierung des Interesses für die Natur als Ganzes, für eine Bereicherung der Wanderausflüge um ein sinnvolles Programm als eine geeignete Form der Erziehung zur Naturschutz, Umweltpflege und zur ökologischen Erziehung im Allgemeinen vorgesehen. Auf dem Weg können Sie auf Anfrage (bei einer Gruppe von mind. 8 Personen) von einem Fachführer begleitet werden, der Ihnen weitergehende Erläuterungen bietet und verschiede Aktivitäten an den Stationen organisiert. Der Führer verfügt über erforderliche Hilfsmittel und Arbeitsblätter für die Teilnehmer. Die Einzelwanderer können den Pfad allein mit dem gedruckten Führer, mit einer Routekarte und Ideen zu Aktivitäten an den einzelnen Stationen absolvieren.
| Zwischenstopp |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
Name des Zwischenstopps |
| 1 |
Heuboden |
7 |
Der Wald |
| 2 |
Am Bach |
8 |
Horizont |
| 3 |
Geheimer Stollen |
9 |
Das Wetter und wir |
| 4 |
Ökospiele |
10 |
Forsche mit uns |
| 5 |
Im Reich der Pflanzen |
11 |
Das naturwissenschaftliche Lotto |
| 6 |
Im Reich der Insekten |
12 |
Der Taststeig |
Weitere Informationen:
Zentrum für ökologische Erziehung (DDM Vila Doris), Šumperk
Tel.: +420 583 214 212,
e-mail:
sai@doris.cz
Öko-Waldpfad, Flugschrift, herausgegeben vom Zentrum für ökologische Erziehung (DDM Vila Doris) in Šumperk, 2000
Führer durch den Öko-Waldpfad Švagrov, Arbeitsheft, herausgegeben vom Zentrum für ökologische Erziehung (DDM Vila Doris) in Šumperk, 2001
| Naturlehrpfad
Bílá Voda – Hranièky |
| Oben
| |
Länge: 37 km
Anzahl Zwischenstopps: 8
Erreichbarkeit: Der Lehrpfad folgt
dem Radweg Nr. 6044
|
Der Lehrpfad folgt dem Radweg Nr. 6044 aus der Ortschaft „Bílá
Voda“ nach „Hranièky“. Unterwegs fahren Sie an einer Reihe
interessanter Stellen vorbei und das aus der biologischen,
wie auch z.B. der geologischen, oder geomorphologischen Sicht.
Gleich zu Beginn der Trasse, in der Ortschaft „Bílá Voda“
sind ein paar interessante Stellen zu denen der ehemaliger
Schlosspark gehört, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
angelegt wurde. Die früher reichhaltige Auspflanzung wurde
reduziert und in der heutigen Zeit ist nur ein kleiner Teil
erhalten geblieben (aus den aktuell bedeutenden Holzarten
finden Sie hier z.B. ein 22 m hohes, sechsstämmiges Exemplar
einer Riesenthuja, oder eine Roteibe, einen über 300 Jahre
alten, unter Schutz stehenden Baum). Eine andere bedeutende
Stelle ist der ehemalige Kalksteinbruch „Kukaèka“. Auf einer
relativ kleinen Fläche wachsen hier beachtenswerte Pflanzenarten,
von denen manche zu den seltenen und bedrohten Pflanzen gehören
(Kreuzenzian, gefranster Enzian, der gemeine Eberwurz und
ein Reihe weiterer Pflanzen). Der Radweg führt weiter am Naturschutzgebiet
„Šafáøova skála“, oberhalb des Weges ragen die Felsen „Kraví
skály“ empor. Beide Felsengebiete werden von Bergsteigern
aufgesucht. In „Javorník“ lohnt es sich den Park am Gebäude
der Waldverwaltung der ÈR anzuschauen. Hier wurden seltene
fremdländische Holzarten gepflanzt, wie z.B. der Amerikanische
Geweihbaum, der Trompetenbaum, oder die ahornblättrige Platane.
In „Javorník“ lohnt es sich den Park am Gebäude der Waldverwaltung
der ÈR anzuschauen. Hier wurden seltene fremdländische Holzarten
gepflanzt, wie z.B. der Amerikanische Geweihbaum, der Trompetenbaum,
oder die ahornblättrige Platane. Aus dem Tal „Raèí údolí“
gehen wir nach „Uhelná“, wo die biologisch bedeutendste Lokalität
im Katastergebiet des Ortes, die ehemalige Braunkohlenzeche
„Pelnáø“ liegt. Hier werden viele Fischarten gezüchtet und
es kommen hier viele Arten von Amphibien, Insekten und Vögeln
vor. Der letzter Halt des Lehrpfades ist der Ort „Hranièky“.
Im Jahr 1921 lebten hier in 41 Häusern 192 Einwohner, heute
steht hier ein letztes, nicht dauernd bewohntes Haus. Typisch
für diese Gegend sind vor allem verschiedene Sorten von Wiesengemeinschaften
und man kann hier interessanten Pflanzen und geschützten Tiere
begegnen. Dazu gehören z.B. das zierliche Braunkehlchen oder
der geheimnisvolle Wachtelkönig.
| Zwischenstopp |
Name des Zwischenstopps |
|
Zwischenstopp |
Name des Zwischenstopps |
| 1 |
Bílá Voda |
|
5 |
Raèí údolí |
| 2 |
Rùženec – geologische Beschaffenheit der Berge „Rychlebské hory“ |
|
6 |
Uhelná – Biologie der Wasserwelt |
| 3 |
Letištì – geomorphologische Beschaffenheit der Berge „Rychlebské hory“ |
|
7 |
Vlèice |
| 4 |
Javorník |
|
8 |
Hranièky |
Weitere Informationen:
http://www.rychleby.cz