In Jeseníky befinden sich zahlreiche Burgen und Schlösser. Ein beliebtes Ziel der Wanderungen sind die romantischen, tief in den Wäldern versteckten Ruinen, zu denen gut markierte Wanderpfade führen. Es fehlt jedoch auch nicht an imposanten Bauten mit gut erhaltener Innenausstattung. Sei es die größte Pfeifensammlung in der Tschechischen Republik oder die umfangreiche Sammlung von Jagdtrophäen, die Besucher werden auf keinen Fall enttäuscht sein.
| Brníèko
– Burgruine |
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Unweit der Stadt „Zábøeh“ gibt es Überreste einer Burg aus
der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, die später zum Sitz
eines der reichsten mährischen Adeligen, Jan Tunkl aus „Drahanovice“
wurde. Die Burg wurde wahrscheinlich während des Krieges von
Jiøí z Podìbrad (Georg von Podiebrad) mit Matthias Korvin
vernichtet. Heute finden Sie hier nur noch die Stützmauern,
Trümmer eines zweigeschossigen Palastes, Türme und einen Schutzgraben
sowie einen Wall um das gesamte Areal.
http://www.infosumperk.cz
| Bruntál
– Schloss |
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Das in Form eines Kreissegmentes gebaute Schloss mit einem
im Renaissancestil konzipierten Arkadenschlosshof und einem
Uhrturm gehört zu den interessantesten Schlössern in Mähren.
In den Innenräumen befinden sich einzigartige Wandgemälde
im Rokokostil, in der Schlossgalerie können die Kunstliebhaber
die Werke der deutschen, holländischen und flämischen Maler
aus dem 16.-18. Jh., die den Sammlungen des Deutschen Ritterordens
entstammen, bewundern. Bemerkenswert ist gleichfalls das Mobiliar
aus dem 18.-20. Jh. Das Schloss ist von einem Park mit Überresten
der alten Mauern, Basteien und einem Parksee umgeben.
Tel.: +420 554 717 947, +420 554 717 949
http://www.bruntal-zamek.cz
| Jánský
Vrch – Schloss |
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Dieser
uralte Sitz des Vratislaver Bischofs, verteilte sich auf
einer Landzunge über der Stadt und wurde zum ersten Mal
als gotische Burg im Jahr 1307 erwähnt. Zur Renaissancezeit
wurde das Schloss in den Jahren 1482-89 umgebaut, später
erfuhr es auch eine Barockrenovierung und gehört in seiner
Art zu den am besten erhaltenen auf dem tschechischen Gebiet
Schlesiens. Bei der Besichtigung können Sie die Inneneinrichtung
mit reichem Mobiliar sowie einer Kunstsammlung von der Renaissance
bis zum Biedermeier bewundern. In der bemerkenswerten Pfeifen-
und Raucherbedarfsausstellung entdecken Sie nicht nur europäische,
sondern auch amerikanische, afrikanische und orientalische
Stücke. Diese größte Sammlung in der Tschechischen Republik
zählt insgesamt etwa 1200 Exponate aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
Mittelpunkt der musischen Kultur ist das Schloss seit dem
Jahr 1769, als hier der Komponist Ditters aus Dittersdorf
wirkte, der hier die berühmte Schlosskapelle gründete. Zur
Erinnerung dieses Künstlers gibt es jedes Jahr ein internationales
Festival, das an verschiedenen Orten im ganzen Bezirk stattfindet,
auch im Karl-Ditters-Museum in „Javorník“.
Tel.: +420 584 440 286
http://janskyvrch.wz.cz
| Kolštejn
– Burg und Schloss |
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Die erste schriftliche Nachricht über die Burg in Branná stammt
aus dem Jahre 1325. Die aktuelle Besichtigungstrasse führt
durch die im Renaissancestil erbauten Gebäude der unteren
und mittleren Burg (weiträumige Gebäude mit Stuckdekora-tionen
und Wandgemäldefragmenten) und durch die Ruine der ursprünglichen
gotischen Burg. Im Laufe der Saison werden Ausstellungen der
zeitgenössischen Kunst und weitere Kulturaktionen veranstaltet.
Tel.: +420 777 106 138
http://www.sweb.cz/branna/indexcz.htm
| Nový hrad – Burgruine |
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Die Überreste einer der größten mährischen Burgen befinden sich im Wald über dem Tal des Flusses Morava in der Nähe der Ortschaft Hanušovice. Die gotische Burg wurde wahrscheinlich während der Kriege zwischen dem König Jiøí z Podìbrad und dem ungarischen König Matthias Korvin zerstört. Die Ruine repräsentiert die von Umbauarbeiten unberührte Festungsarchitektur des 14. und 15. Jh.
http://www.infosumperk.cz
http://www.mu-hanusovice.cz
http://www.novyhrad.cz
| Rabštejn – Burgruine |
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Die malerische Ruine der Burg Rabštejn, umsponnen von Geschichten über die Raubritter, gehört zu den beliebten Ausflugzielen. „Rabštejn“ liegt oberhalb des Ortes „Bedøichov“, vielleicht eine Wegstunde vom Bergsattel „Skøítek“ entfernt. Die Burg ist auf zwei höheren Felsblöcken (25 und 35 m) verteilt und war zu ihrer Zeit die am höchsten gebaute Burg in Mähren. Auf ihren höchsten Punkt gelangen Sie zur Zeit nur mit einer Leiter. Der Aufstieg lohnt aber sicher: bei schönem Wetter können Sie die Aussicht auf die „Haná“-Ebene ebenso genießen wie auf das Gebirge „Hrubý Jeseník“.
http://www.infosumperk.cz

Der
umfangreichste Burgkomplex im „Jeseníky-Gebirge“. Die vor
dem Jahr 1333 auf einem Felsvorsprung gegründete Burg kann
auf eine reiche Geschichte zurückblicken. Zum Beispiel wurde
sie in der Zeit der Hussitenkriege eine bedeutende hussitische
Festung, im zweiten Weltkrieg wurde die Burg ein Gefängnis
und ein Basispunkt der SS. Im Jahr 1945 brannte sie zum wiederholten
Mal nieder, die Rekonstruktion dauert bis heute. Sie können
durch einige Höfe und die sog. Obere Burg gehen. Der steinerne
Aussichtsturm gewährt Ihnen einen wunderschönen Blick auf
die Landschaft des Naturparks „Sovinec“. Die Burg „Sovinec“
schaut auch heute noch auf reichhaltige Erlebnisse, weil hier
jährlich Dutzende von anziehenden Veranstaltungen stattfinden.
Tel.: +420 554 295 113
http://www.bruntal-zamek.cz/sovinec.htm
http://www.sovinec.cz

„Úsov“,
eine der ältesten erhalten gebliebenen nordmährischen Burgen,
wurde im Stil eines französischen Kastells errichtet. Bei
der schwedischen Okkupation im Jahr 1643 erlitt sie beträchtliche
Schäden, deren Beseitigung zu Ende des 17. Jahrhunderts unter
dem Fürsten Johann Adam von Liechtenstein ihren Höhepunkt
hatte. Er ließ den dreistöckigen Palast mit monumentaler Treppe
nach dem Entwurf des italienischen Architekten Domenico Martinelli
aufbauen und ein Teil der Burg erhielt so einen Schlosscharakter.
Das Jagd- und Forstmuseum im Schloss, 1898 gegründet, ist
für sich schon eine einzigartige Sammlung dieser Art in ganz
Mitteleuropa. In ihm können Sie eine Myriade von Exponaten
besichtigen, von exotischen und einheimischen ausgestopften
Tieren über Mineralien, Geweihe und Insekten bis zu Modellen
von Forsthäusern, Jagd- und kuriosen Wildererwaffen. Jagdtrophäen
aus ausländischen Revieren stammen aus Liechtensteiner Expeditionen,
nicht nur innerhalb von Europa, sondern auch nach Asien, Amerika
und Afrika. Auf dem Schloss schätzen Kunstliebhaber die Bilderausstellung
des Malers Lubomír Bartoš, der aus dem nicht weit entfernten
„Klopina“ stammt. In „Úsov“ finden beispielsweise traditionelle
Jahrmärkte mit historischem Handwerk und Veranstaltungen mit
Märchenwesen statt, die besonders bei Kindern beliebt sind.
Tel.: +420 583 435 111
http://www.usov-muzeum.cz
| Velké
Losiny – Schloss |
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Das
edle, ursprünglich überlieferte Schlossinterieur bringt
Ihnen das Leben der Adelsfamilien aus dem 16. Jahrhundert
nah. Im zweiten Stock befindet sich sogar ein Gerichtssaal,
wo in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Hexenprozesse
stattfanden. Das Tribunal schickte von hier aus 56 Opfer
zum Scheiterhaufen. Von dieser dunklen Seite des Schlosses
handelt das Buch von Václav Kaplický „Kladivo na èarodìjnice“
(Die Hexenjagd – über das Schicksal der Hexen) und der gleichnamige
Film von Otakar Vávra. Das Renaissanceschloss wurde in den
Jahren 1581-1589 am Ort einer mittelalterlichen Festung
erbaut, seine Geschichte ist allem mit den Geschlechtern
„Žerotín“ und „Liechtenstein“ verbunden ist. Beherrscht
wird es von einem schlanken, achteckigen und sechsstöckigen
Turm.

Das Schloss entzückt Sie mit gleich drei übereinander liegenden
Reihen von Arkaden entlang dreier Schlossflügel. Am bemerkenswertesten
ist das Innere des Rittersaals mit Renaissance-Kassetten-Decke,
mit einem drei Meter Majolikakamin vom Ende des 16. Jahrhunderts
und einer großen Renaissance-Anrichte, einem unserer wertvollsten
Einrichtungsstücke aus der Renaissancezeit. Die Schlosskapelle
ist mit prächtigen Malereien des bedeutenden mährischen
Malers Johann Christoph Handke ausgeschmückt. Zu dem schönen
Schloss gehört ein Park, der zu einem Spaziergang auffordert.
Tel.: +420 583 248 380
http://www.losiny-zamek.cz